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EURO STOXX 50 dominiert bei Zertifikaten als Underlying


14.06.2018
Credit Suisse

Zürich (www.zertifikatecheck.de) - In dem bisherigen Jahresverlauf zeigten sich die Börsen volatil, so die Analysten der Credit Suisse.

Solide Wirtschaftsdaten hätten immer wieder aufkeimenden Ängsten vor steigenden Zinsen oder Handelskonflikten gegenübergestanden. Mittels Zertifikaten könnten Anleger die eigene Anlagestrategie gemäß ihrer Markt- und Einzelwerteinschätzung abbilden. Für die Erstellung solcher Produkte sei das Basisinformationsblatt ein wichtiges Dokument. Die Credit Suisse habe im Rahmen der Veranstaltung "Von der Idee zum Produkt - ein Einblick in das Basisinformationsblatt und ein Ausblick auf die Märkte" gezeigt, wie sich Anleger im derzeitigen Umfeld positionieren könnten und welche Berechnungen und welcher Aufwand hinter der Erstellung des Basisinformationsblatts stünden.

Durch die neue europäische PRIIP Verordnung, die seit dem 1. Januar 2018 gelte, würden neue Standards im Zusammenhang mit Finanzprodukten gesetzt. Über die Herausforderungen für Anbieter wie die Credit Suisse bei der Erstellung dieser "verpackten Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte" (PRIIP - Packaged Retail Investment and Insurance-based Products), hätten Julien Bieren, Global Head of Structuring, und Simon Bailey, COO and Head of SRP Services bei Delta Capital gesprochen. Für die Konfiguration des sogenannten Basisinformationsblatts (Key Information Document, KID), das ein rechtlich erforderliches Dokument bei der Ansprache der Privatanleger sei, würden bei der Credit Suisse insgesamt über 100.000 Simulationen mit dem jeweiligen Basiswert im Hintergrund durchgerechnet und diverse Performanceszenarien durchgespielt.


Eine Risikoklassifizierung durch den berechneten Risikoindikator solle dem Anleger eine Hilfestellung in der Risikobewertung des Produktes geben. Hierbei würden sowohl das Marktrisiko als auch das Kreditrisiko des Emittenten mit einbezogen. Auch eine Kostenaufstellung sowie die verschiedenen Auszahlungsmöglichkeiten würden in dem maximal dreiseitigen Dokument für den Privatanleger zusammengefasst. Laut Bieren und Bailey bestünden die Herausforderungen durch die neue Regulierung unter anderem in der Berechnung der Performanceszenarien, bei denen Aktien und Aktienindices aufgrund des langjährigen Bullenmarktes zu übermäßig positiven Ergebnissen geführt hätten. Die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten seitens der Emittenten in Bezug auf die Anforderungen der neuen EU-Verordnung erschwere es Investoren zudem, die Produkte zu vergleichen.

Weiterhin sei auf der Veranstaltung über die Lage an den Aktienmärkten gesprochen worden. Nach Einschätzungen von Markus Geisbüsch, Vice President, Senior European Cash Equities Sales, sei die Entwicklung der US-Löhne ein entscheidender Faktor für das Ende des Zyklus. Aktuell würden Investoren einen deutlichen Abschwung des globalen Wachstums Ende 2019/Anfang 2020 erwarten.

"Neben dem Lohnwachstum behalten wir auch Indikatoren wie die steigenden Unternehmensinvestitionen oder die Unternehmensverschuldung im Auge. Einen Abbau der Unternehmensverschuldung sehen wir sicherlich erst bei einem Zinsanstieg oder wenn die Margen sinken", so Geisbüsch. In Bezug auf Aktien seien die Analysten weiterhin optimistisch - das Gewinn-Momentum sei noch stark. Bei Technologiewerten - insbesondere im Software Bereich - sehe Geisbüsch den Vorteil, dass die dortigen Unternehmen zumeist hohe Cash-Bestände horten und Ausgaben für Software auch bei einer Rezession kaum zurückgegangen seien. Während sich US-Investoren laut Geisbüsch über zuletzt schwächere Wirtschaftsdaten in Europa gesorgt hätten, gehe die Credit Suisse zunächst von einer Erholung des sogenannten "Einkaufsmanagerindex" aus, die sie mit der sehr lockeren Geldpolitik, einer zunehmend expansiven Fiskalpolitik und mit einer aufgestauten Nachfrage, die durch sinkende Arbeitslosenzahlen gestützt werde, begründen.

Bodo Gauer, Leiter Structured Retail Products Deutschland und Österreich bei der Credit Suisse (Deutschland) AG: "Wir sehen nach wie vor einen Trend zu Memory Express Zertifikaten, die sich aufgrund der Kuponzahlung und in seitwärts bzw. leicht fallenden Märkten bewiesen haben. Auch wenn Indices, vor allem der EURO STOXX 50, als Underlying noch dominieren, nimmt das Interesse für Aktien-Underlyings weiter zu. Dies zeigt sich besonders bei den deutschen Aktien als Basiswert."

Im Hinblick auf das Basisinformationsblatt ergänze Bodo Gauer: "Bei der Erstellung der Basisinformationsblätter kann die Credit Suisse auf eine vollautomatische Plattform zurückgreifen. Von der Bankenanfrage bis zum fertigen KID vergehen nur ca. 15 Minuten. Durch unsere aufwendigen Performanceprüfungen mit automatisiertem Backtest und Forward-Tests stellen wir dabei eine hohe Produktqualität sicher." (14.06.2018/zc/a/a)



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