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MINI Long auf mutares: Reif für eine Gegenbewegung - Zertifikateanalyse


12.07.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein MINI Long (ISIN DE000MF5YJB6/ WKN MF5YJB) von Morgan Stanley auf die Aktie von mutares (ISIN DE000A0SMSH2/ WKN A0SMSH) vor.

Die Aktie von mutares habe um die Jahreswende 2017/18 zu den Top-Performern des deutschen Aktienmarkts gehört. Angetrieben von den Spekulationen um den Börsengang der Tochter STS Group sei es von rund 12 Euro auf mehr als 20 Euro nach oben gegangen. Doch dann sei Ernüchterung eingekehrt. Die Papiere seien sogar unter ihr Ausgangsniveau zurückgefallen. Grund sei der missratene Börsengang von STS. Der Sprung auf das Parkett sei dem Nutzfahrzeug-Systemlieferanten nur mit Hängen und Würgen gelungen. Der Emissionspreis habe mit 24 Euro unterhalb der Bookbuildingspanne gelegen, die von 26 bis 32 Euro gereicht habe. STS und mutares hätten die ungewöhnliche Zuteilung mit dem "herausfordernden Marktumfeld" begründet.

Immerhin sei es gelungen, die geplanten 2,3 Mio. Aktien fast vollständig an den Mann zu bringen. Das Platzierungsvolumen habe sich auf rund 52 Mio. Euro belaufen. Hiervon seien der STS Group brutto 24 Mio. Euro zugeflossen. Die Muttergesellschaft wiederum habe einen Bruttoemissionserlös von gut 28 Mio. Euro erzielt, wobei die Greenshoe-Option nur teilweise habe ausgeübt werden können.


Unterdessen habe mutares vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr gemeldet, die sich durchaus sehen lassen könnten: Die Münchner Beteiligungsgesellschaft habe den Umsatz 2017 um rund 38 Prozent auf 899,7 Mio. Euro gesteigert. Dazu hätten insbesondere die erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften der STS-Gruppe, der Balcke-Dürr-Gruppe und La Meusienne beigetragen. Das operative Ergebnis (EBITDA) habe sich auf 67,1 Mio. Euro belaufen (Vorjahr: 50,6 Mio.).

Durch den Kursrutsch bis auf fast zehn Euro seien die schlechten Nachrichten im Zusammenhang mit dem STS-Börsengang wohl eingepreist gewesen. Denn die spekulative Aktie habe eine vorübergehende Gegenbewegung gestartet. Dazu beigetragen habe die Meldung, wonach die Beteiligungsgesellschaft eigene Aktien im Volumen von bis zu drei Mio. Euro zurückkaufen wolle. Dazu sollten vom 1. Juni bis 15. Juli 2018 insgesamt bis zu 283.019 eigene Papiere erworben werden.

Auch weil der Small Cap deutlich unter seinem inneren Wert notiere, sei eine Erholungsrally in den Bereich von 14 bis 15 Euro denkbar. Für einen unmittelbar bevorstehenden Anstieg spreche auch die Ausschüttung der Dividende von einem Euro je Aktie nach der Hauptversammlung am 20. Juli. Die Dividendenrendite von aktuell fast neun Prozent dürfte Schnäppchenjäger anlocken.

Mit dem MINI Long von Morgan Stanley sind risikobereite Anleger überproportional dabei, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 27/2018) (12.07.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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