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Wall Street: Sun Micro und Yahoo! im Aufwind, McDonald's spürbar schwächer


24.01.2007
aktiencheck.de

New York (aktiencheck.de AG) - Die US-amerikanischen Indizes sind mit grünen Vorzeichen in den Handel gestartet, dabei steht insbesondere der High-Tech-Sektor in der Gunst der Börsianer. Der Standardwerte-Index Dow Jones liegt aktuell mit einem Plus von 0,28 Prozent bei 12.568,81 Punkten im Markt, während der S&P 500 um 0,30 Prozent auf 1.432,34 Zähler vorrückt. Der NASDAQ Composite verfestigt sich deutlicher um 0,66 Prozent und notiert bei 2.447,45 Indexpunkten.

Papiere von McDonald's sind nach der Vorlage von Quartalszahlen schwächer in den Handel gestartet und geben derzeit 1,6 Prozent ab. Die Fast-Food-Kette profitierte im abgelaufenen Vierteljahr insbesondere von der starken operativen Entwicklung in Übersee und verzeichnete einen Ergebnisanstieg, konnte dabei allerdings nicht mehr positiv überraschen. Ferner kündigte der Konzern Investition in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. Dollar an.

Im Technologiesektor preschen Papiere des Server-Anbieters Sun Microsystems um 8,5 Prozent vor. Der Konzern veröffentlichte am Vorabend die Zahlen für das abgelaufene Quartal und konnte die Erwartungen dabei deutlich übertreffen. Der Internetkonzern Yahoo! verzeichnete im vergangenen Vierteljahr trotz deutlich steigender Umsätze einen Gewinnrückgang, Analysten hatten im Vorfeld allerdings mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Aktuell gewinnt der Titel über 6 Prozent hinzu. Dagegen liegen AMD-Papiere nach der Vorlage enttäuschender Ergebnisse annähernd 8 Prozent schwächer im Markt.

Anteilsscheine des Ölkonzerns ConocoPhillips, dessen Gewinn im vierten Quartal wegen niedrigeren Gaspreisen und weltweit gesunkenen Raffineriemargen gesunken ist, tendieren ein knappes Prozent fester. Anteilsscheine von Dominion Resources profitieren von einem Pressebericht, wonach die Investmentsparten von Goldman Sachs und Morgan Stanley derzeit an einer Private Equity-Transaktion mit dem Öl- und Gaskonzern arbeiten. Aktuell gewinnt der Wert 2 Prozent hinzu. Nach der Bekanntgabe von Unternehmensergebnissen, die die Erwartungen nicht ganz erfüllen konnten, verlieren Papiere von General Dynamics 3 Prozent.

Die amerikanische McDonald's Corp. (ISIN US5801351017 / WKN 856958), die größte Fast-Food-Kette der Welt, verbuchte im vierten Quartal aufgrund der starken operativen Entwicklung in Übersee einen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern heute erklärte, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 5,63 Mrd. Dollar, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (5,06 Mrd. Dollar) einem Plus von rund 11 Prozent entspricht. Ohne die Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten verzeichnete die Schnellrestaurant-Kette einen Umsatzanstieg von knapp 7 Prozent. Der Nettogewinn lag im Schlussquartal bei 1,24 Mrd. Dollar bzw. 1,00 Dollar je Aktie, nach 608,5 Mio. Dollar bzw. 48 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dabei beinhaltet das Ergebnis positive Einmaleffekte in Zusammenhang mit dem Verkauf von Anteilen an der Tochtergesellschaft Chipotle Mexican Grill in Höhe von 39 Cents sowie Einmalbelastungen in Höhe von 8 Cents je Aktie. Auf bereinigter Basis verzeichnete McDonald's im Berichtszeitraum ein EPS von 61 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 61 Cents sowie einen Umsatz von 5,67 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die durchschnittlichen Analystenschätzungen bei einem EPS von 56 Cents sowie einem Umsatz von 5,37 Mrd. Dollar. Für das laufende Fiskaljahr 2007 kündigte McDonald's im Anschluss die Investition von insgesamt 1,9 Mrd. Dollar an, um die weltweite Expansion weiter voranzutreiben. Dabei will der Branchenprimus insgesamt 800 neue Niederlassungen eröffnen.


Der drittgrößte US-Ölkonzern ConocoPhillips (ISIN US20825C1045 / WKN 575302) gab heute bekannt, dass sein Gewinn im vierten Quartal gesunken ist, was auf niedrigere Gaspreise und weltweit gesunkene Raffineriemargen zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich auf 3,20 Mrd. Dollar bzw. 1,91 Dollar pro Aktie, nach 3,68 Mrd. Dollar bzw. 2,61 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Im jüngsten Ergebnis sind jedoch Sonderbelastungen von 17 Cents pro Aktie enthalten. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag bei 2,69 Dollar pro Aktie. Der Umsatz reduzierte sich um 19 Prozent auf 42,54 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,96 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 68,18 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal sehen sie ein EPS-Ergebnis von 2,03 Dollar bei Erlösen von 55,00 Mrd. Dollar.

Die amerikanische Advanced Micro Devices Inc. (AMD) (ISIN US0079031078 / WKN 863186) hat am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2006 veröffentlicht. Dabei musste der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren aufgrund der ATI-Übernahme und dem Preiskampf im Sektor einen Verlust ausweisen. Demnach erzielte AMD im Schlussquartal einen Verlust von 574 Mio. Dollar bzw. 1,08 Dollar je Aktie, nach einem Gewinn von 96 Mio. Dollar bzw. 21 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dabei sind im aktuellen Ergebnis Einmaleffekte in Höhe von 550 Mio. Dollar enthalten. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 10 Cents erwartet. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,77 Mrd. Dollar, nach 1,84 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Analystenerwartung hatte im Vorfeld bei 1,73 Mrd. Dollar gelegen. Für das laufende erste Quartal 2007 erwarten die Analysten ein durchschnittliches EPS von 10 Cents und Umsatzerlöse von 1,82 Mrd. Dollar.

Die Yahoo! Inc. (ISIN US9843321061 / WKN 900103) hat am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2006 veröffentlicht. Wie der Internetkonzern erklärte, sank der Gewinn trotz steigender Umsätze um 61 Prozent. Der Nettogewinn fiel demnach von 683 Mio. Dollar bzw. 46 Cents je Aktie auf 269 Mio. Dollar bzw. 19 Cents je Aktie. Das um Stock-Options bereiniget EPS beläuft sich auf 247 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie. Die Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 13 Cents je Aktie erwartet. Die Brutto-Umsatzerlöse stiegen um 13 Prozent auf nun 1,70 Mrd. Dollar. Die bereinigten Umsatzzahlen lagen bei 1,23 Mrd. Dollar. Die Analystenerwartungen hatten sich zuvor auf 1,22 Mrd. Dollar belaufen. Für das derzeit laufende erste Quartal 2007 erwarten die Analysten einen durchschnittlichen Gewinn von 13 Cents je Aktie bei Umsatzerlösen von 1,26 Mrd. Dollar.

Die Sun Microsystems Inc. (ISIN US8668101046 / WKN 871111) veröffentlichte am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2006/07. Dabei konnte der amerikanische Server-Anbieter wieder einen Gewinn ausweiten und damit die Erwartungen übertreffen. Zudem teilte der Konzern mit, dass die KKR Private Equity Investors L.P. über Wandelschuldverschreibungen rund 700 Mio. Dollar in das Unternehmen investieren wird. Demnach erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 126 Mio. Dollar bzw. 3 Cents je Aktie, nach einem Verlust von 223 Mio. Dollar bzw. 7 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Im Vorfeld hatten die Analysten einen Gewinn von 1 Cent je Aktie prognostiziert. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum von 3,34 Mrd. Dollar auf nun 3,57 Mrd. Dollar. Im Vorfeld hatten die Analysten Erlöse von 3,52 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt. Für das laufende dritte Fiskalquartal 2006/07 erwarten die Analysten Break-Even, bei Erlösen von 3,32 Mrd. Dollar.

Der US-Rüstungskonzern General Dynamics Corp. (ISIN US3695501086 / WKN 851143) verbuchte im vierten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Wie der führende US-amerikanische Auftragshersteller für die Rüstungsindustrie heute bekannt gab, lag der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Berichtszeitraum bei 463 Mio. Dollar bzw. 1,13 Dollar je Aktie, nach 398 Mio. Dollar bzw. 0,98 Dollar je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 5,8 Mrd. Dollar auf 6,5 Mrd. Dollar. Neben der starken operativen Entwicklung in allen Kerngeschäftsfeldern profitierte General Dynamics dabei vor allem von höheren Margen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,14 Dollar sowie einen Umsatz von 6,63 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die durchschnittlichen Markterwartungen bei einem EPS von 1,09 Dollar sowie einem Umsatz von 6,40 Mrd. Dollar.

Die Investmentsparten der Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040 / WKN 920332) und die von Morgan Stanley (ISIN US6174464486 / WKN 885836) arbeiten Presseangaben zufolge derzeit an einer Private Equity-Transaktion mit dem amerikanischen Öl- und Gaskonzern Dominion Resources Inc. (ISIN US25746U1097 / WKN 932798), die 15 Mrd. Dollar wert sein könnte. Wie das "Wall Street Journal" heute berichtet, beinhaltet die Transaktion auch andere Private Equity-Gesellschaften, darunter Madison Dearborn Partners, Warburg Pincus, First Reserve sowie die Carlyle Group und deren Partnerunternehmen Riverstone Holdings. Eine zweite Gruppe bestehend aus Blackstone Group, Texas Pacific Group und Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) prüft zurzeit ein eigenes Angebot für Dominion Resources, hieß es weiter. (24.01.2007/ac/n/m)



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