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Börse Frankfurt Schluss: Leichte Zugewinne, Daimler unter Druck


16.03.2012
aktiencheck.de

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte tendierten am Freitag geringfügig in der Pluszone. Die Kurse wurden dabei weniger von marktbewegenden Nachrichten als vielmehr von Kursbewegungen im Zusammenhang mit dem heutigen "Dreifachen Hexensabbat" bestimmt. Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) gewann zuletzt 0,19 Prozent auf 7.157,82 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741) legte um 0,22 Prozent zu auf 10.749,31 Punkte. Für den SDAX (ISIN DE0009653386 / WKN 965338) ging es derweil um 0,39 Prozent nach oben auf 5.192,14 Zähler, während der TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327) um 0,02 Prozent auf 790,80 Punkte kletterte. Der Bund Future verlor zuletzt 0,71 Prozent auf 135,51 Zähler, während der Euro um 0,78 Prozent auf 1,3178 Dollar anzog.

In den USA bewegen sich die wichtigsten Indizes zur Stunde mit bis zu 0,15 Prozent im Plus. Am Montag stehen konjunkturseitig in der EU die Zahlen zur Leistungsbilanz für Januar und zur Produktion im Baugewerbe für Januar auf der Agenda.

Im Jahr 2011 wurde bei den Baugenehmigungen für Wohnungen ein deutlicher Zuwachs verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, wurde in Deutschland der Bau von 228.400 Wohnungen genehmigt. Das waren 21,7 Prozent oder 40.700 Wohnungen mehr als in 2010. Somit setzte sich der bereits im Jahr 2010 beobachtete positive Trend (+5,5 Prozent gegenüber 2009) weiter fort und steigerte sich im Laufe des Jahres 2011 deutlich. Von den im Jahr 2011 insgesamt genehmigten Wohnungen waren 200.100 Neubauwohnungen in Wohngebäuden, ein Plus von 21,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Heute präsentierten sich Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa (ISIN DE0008232125 / WKN 823212) mit Zugewinnen von 0,7 Prozent. Am Vortag hatte die größte deutsche Fluglinie durchwachsene Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgelegt und einen Rückgang beim operativen Gewinn im laufenden Fiskaljahr in Aussicht gestellt. Analysten hatten sich daraufhin eher skeptisch zu dem Wert geäußert. Ebenfalls gefragt sind derzeit Allianz und Münchener Rück, die jeweils mehr als 1,4 Prozent anziehen können.

Mit 0,7 Prozent hielt sich auch die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) im Plus. Einem Medienbericht zufolge hat die neue Führungsspitze der Deutschen Bank offenbar bei der geplanten Neubesetzung des Vorstands einen Reinfall erlebt. Demnach hat die Finanzaufsicht BaFin William Broeksmit, dem Kandidaten für den Posten des Risikovorstands, keine Freigabe erteilt. Offenbar haben die Aufseher schwere Bedenken, ob Broeksmit für den Posten geeignet ist, hieß es. Der US-Amerikaner hätte eigentlich am heutigen Freitag vom Aufsichtsrat der Deutschen Bank zum Nachfolger von Hugo Bänziger gewählt werden sollen. Stattdessen soll nun dessen bisheriger Stellvertreter, Stuart Lewis, auf den Posten rücken. BaFin und Deutsche Bank wollten die Informationen nicht kommentieren.


Die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) gab indes 1,5 Prozent ab. Einem Pressebericht zufolge hat der Konzern eine vorläufige Offerte für die Tiermedizinsparte des US-Rivalen Pfizer (ISIN US7170811035 / WKN 852009) eingereicht. Nach Einschätzung des Bayer-Vorstandschefs Marijn Dekkers tendiere der US-Konzern eher dazu, die Tiermedizinsparte an die Börse zu bringen, hieß es unter Berufung auf ein Schreiben von Dekkers an den Aufsichtsrat des Konzerns. Pfizers Veterinärsparte könne ein strategisch sinnvoller Kauf sein, schrieb Dekkers in seiner Mitteilung. Um die Option darauf zu erhalten, habe der Leverkusener Konzern eine unverbindliche Offerte eingereicht. Sie beruhe auf unvollständigen Daten, die der US-Konzern bisher bereitgestellt habe, hieß es weiter.

Unter Druck befanden sich außerdem Automobilwerte wie Daimler, die am Indexende 2,5 Prozent leichter tendierten. Auch BMW gibt 1 Prozent ab, während sich Volkswagen um 0,5 Prozent verbilligten.

Im MDAX waren indes bei der Aktie des Immobilienkonzerns GAGFAH ISIN LU0269583422 / WKN A0LBDT) kräftige Zugewinne von 8,6 Prozent auszumachen. Am Vorabend hatte der Stadtrat von Dresden einem Vergleich zur Beilegung des Rechtsstreits mit dem Immobilienkonzern zugestimmt. An der Spitze kann derzeit die Aktie von Heidelberger Druck um mehr als 5 Prozent anziehen. Bei SGL CARBON (ISIN DE0007235301 / WKN 723530) waren hingegen Abschläge von mehr als 3,6 Prozent auszumachen. Zuvor hatte der Konzern einen Auftrag vermeldet.

Der Modekonzern GERRY WEBER (ISIN DE0003304101 / WKN 330410) tendierte nach Zahlen zum ersten Quartal 1,9 Prozent leichter. Dabei wuchs der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres von 153,5 Mio. Euro auf 165,1 Mio. Euro. Aufgrund einer niedrigeren Materialeinsatzquote im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres sowie eines stringenten Kostenmanagements verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) überproportional zum Umsatzanstieg um 14,0 Prozent auf 17,7 Mio. Euro. Parallel dazu stieg die EBIT-Marge auf 10,7 Prozent. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von -0,5 Mio. Euro sowie Steuern vom Einkommen und Ertrag (5,7 Mio. Euro) verbesserte sich das Periodenergebnis nach Steuern auf 11,5 Mio. Euro (+16,7 Prozent). Wie GERRY WEBER weiter mitteilte, sieht man sich durch den guten Verlauf des ersten Quartals 2011/12 in seiner gegebenen Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2011/12 bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man, unter Berücksichtigung der Auswirkungen aus der Übernahme der ehemaligen WISSMACH Filialen, mit einem Konzernumsatz von 795 Mio. Euro sowie einer EBIT-Marge zwischen 14,5 und 14,6 Prozent.

Im TecDAX konnte sich Q-Cells mit Zugewinnen von 11 Prozent an die Spitze setzen. Auch Kontron und Software AG tendierten auf dem zweiten und dritten Platz mit rund 2 Prozent deutlich im Plus. Am unteren Ende waren QSC mit Abschlägen von 4,6 Prozent zu finden. Daneben gaben auf den vorletzten Plätzen PSI und SINGULUS jeweils rund 1,9 Prozent ab.

DAX: 7.157,82 (+0,19 Prozent) MDAX: 10.749,31 (+0,22 Prozent) SDAX: 5.192,14 (+0,39 Prozent) TecDAX: 790,80 (+0,02 Prozent)
(16.03.2012/ac/n/m)



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