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Geldanlage in der Coronakrise


07.05.2020
optionsscheinecheck.de

Bild: Pixabay

Bad Marienberg (www.optionsscheinecheck.de) - Das Coronavirus hat auch die Aktienmärkte beeinflusst und für enorme Kursstürze gesorgt. Wurden Aktien in letzter Zeit immer wieder als Alternative gegenüber Sparbüchern wie Tagesgeldkonten verkauft, da es sich hier laut Experten um eine gewinnbringende Veranlagung handeln würde, wollten vermutlich viele private Anleger schon die Nerven wegwerfen und den Verkaufsknopf drücken. Doch jeder weiß: Wer verkauft, wenn sich der Markt in einer Abwärtsspirale befindet, macht tatsächlich einen Verlust - am Ende gilt es, so ruhig wie nur möglich zu bleiben und weiter zu investieren. Denn jede Krise ist eine Chance, besonders günstig einzukaufen.

Man sollte die Kursstürze als Chance wahrnehmen und weiterhin sein Geld in Aktiengesellschaften investieren. Neben dem Aktienmarkt mag mitunter auch der Kryptomarkt eine interessante Möglichkeit darstellen, wenn es darum geht, gewinnbringend zu investieren. Hier braucht man aber wirklich starke Nerven - und vor allem frei verfügbares Geld. Bitcoin und Co. können nämlich auch ohne Virus einbrechen.

Jetzt heißt es einen kühlen Kopf bewahren


Die Pandemie hat die Aktienmärkte auf eine Talfahrt geschickt. Innerhalb kürzester Zeit mussten die im Deutschen Aktienindex (DAX) notierten Unternehmen ein Preisrückgang von 40 Prozent verbuchen. Sogar bei einer weltweiten Streuung lagen die Verluste für kurze Zeit bei ungefähr 35 Prozent. Ein Szenario, das vor wenigen Wochen noch absolut undenkbar gewesen wäre.

Anleger, die einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen, müssen sich hier keine Sorgen machen. Das klingt auf den ersten Blick zwar merkwürdig, doch je länger man investiert, umso geringer fallen derartige Entwicklung tatsächlich ins Gewicht. Jedoch stimmt das nur bei einer breiten Diversifikation. Das heißt, wer in Aktiengesellschaften investiert hat, die sich in unterschiedlichen Ländern wie verschiedenen Branchen befinden, wird auf lange Frist gesehen trotzdem ein Plus verzeichnen können. Das liegt am sogenannten Cost Average Effekt.


Wer Monat für Monat einen gewissen Betrag investiert, etwa in den MSCI World Index, der kauft beispielsweise zwar immer um 200 Euro ein, bekommt jedoch immer einen anderen Anteil. Einmal gibt es mehr Anteile für 200 Euro, dann wieder weniger. Geht es nun mit den Preisen steil bergab, so werden weitaus höhere Anteile für 200 Euro erworben - das heißt, man kauft günstig ein und kann sich auf eine steilere Gewinnkurve freuen, nachdem sich die Märkte wieder halbwegs erholt haben.

Wird 15 Jahre lang investiert, so geht es immer um die Durchschnittsrendite. Das heißt, in einem Jahr verzeichnet man hohe Gewinne, dann folgt wieder ein Verlust, dann wieder ein Gewinn - am Ende ergibt sich der Durchschnitt, der bei einem langen Anlagehorizont (fast) immer positiv ausfällt. Das beste Beispiel mag hier etwa der DAX sein: In den letzten Jahren hat sich der DAX verzehnfacht - und das trotz aller Crashs wie Krisen.

Steigt der Bitcoin jetzt wirklich auf über 100.000 US Dollar?


Bild: Pixabay

So auch, wenn man sich mit dem Kryptomarkt befasst. Handelt man bereits über News Spy, so wird man wissen, dass digitale Währungen nicht unbedingt von einem Virus infiziert werden müssen, um eine Talfahrt zu erleben. Die Volatilität ist hier so hoch, dass man wirklich nur freiverfügbares Kapital investieren sollte.

Mitte 2016 lag der Bitcoin im Bereich der 600 US Dollar. Anfang 2017 übersprang die Kryptowährung die 1.000 US Dollar-Marke. Zwölf Monate später, kurz vor Weihnachten, kratzte die digitale Währung an der 20.000 US Dollar-Hürde. Doch die "magische Grenze" wurde nicht übersprungen - es folgte der Absturz in Richtung 10.000 US Dollar. Ende 2018 bewegte sich der Bitcoin bei nur noch 3.000 US Dollar. Doch 2019 folgte das Comeback: Von März bis Juni stieg der Bitcoin-Preis auf fast 14.000 US Dollar. Im November lag der Bitcoin wieder bei 6.500 US Dollar.

Anfang 2020 ging es wieder über 10.000 US Dollar - doch das Coronavirus hat den Bitcoin unter 4.000 US Dollar fallen lassen. Nun, Anfang Mai 2020, liegt der Bitcoin bei 9.000 US Dollar. Das liegt vor allem am bevorstehenden Bitcoin Halving. Folgt man den Prognosen, so könnte der Bitcoin demnächst die 20.000 US Dollar-Hürde überspringen bzw. mitunter sogar in den Bereich der 100.000 US Dollar vordringen. (07.05.2020/oc/n/w)





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