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Neues Bitcoin Cash Zertifikat: Mit größeren Blöcken zum Erfolg? - Zertifikatenews


12.04.2018
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom Zertifikate-Team der Bank Vontobel Europe AG bieten ein neues Open End Partizipationszertifikat (ISIN DE000VL99BC4/ WKN VL99BC) auf Bitcoin Cash zum Kauf an.

Die Managementgebühr belaufe sich auf 1,5000% p.a. Der anfängliche Ausgabepreis betrage EUR 84,25. Der aktuelle Briefkurs liege bei EUR 52,60. (Stand vom 10.04.2018)

Die Krypto-Produktpalette der Experten werde mit dem Open-End Partizipationszertifikat auf Bitcoin Cash ergänzt. Interessant für alle, die an Bitcoin Cash glauben würden und sich nicht mit "IT-Administration" auseinandersetzen möchten. Doch was sei Bitcoin Cash eigentlich und wo lägen Unterschiede zum Bitcoin?

Vontobel habe 2016 als erster Schweizer Emittent ein börsenkotiertes Partizipationszertifikat auf die Kryptowährung Bitcoin emittiert. In der Zwischenzeit sei viel passiert. Beispielsweise habe sich nach langer Debatte die Bitcoin-Blockchain am 1. August 2017 mittels Hard-Fork geteilt. Dadurch sei die neue Kryptowährung Bitcoin Cash entstanden. Gleich von Beginn weg habe die digitale Währung unter den größten Kryptowährungen mitgemischt. Per 27.03.2018 habe sie gemäß coinmarketcap.com mit knapp 15,5 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung den vierten Platz belegt.

Die Experten würden das Jahr 2017 schreiben: Die immer weiter steigende Nachfrage sowie Nutzerzahl der Kryptowährung Bitcoin, habe zu einem immer größer werdenden Transaktionsvolumen (Anzahl Transaktionen) geführt. Dies stelle die dahinterliegende Technik "Blockchain" aufgrund der begrenzten Blockgröße vor Herausforderungen. Die Durchführung einer Transaktion habe oft viele Stunden gedauert. Entsprechend habe sich die Bitcoin-Community um die Wettbewerbsfähigkeit der Kryptowährung gegenüber anderen (digitalen) Zahlungsmittel gefürchtet.

Innerhalb der Community habe jedoch Uneinigkeit darüber geherrscht, wie dieser "Transaktionsvolumen-Problematik" bzw. "Skalierungsproblematik" begegnet werden solle. Entsprechend hätten sich zwei Lager gebildet: Die eine Seite - das "Bitcoin-Cash-Lager" - sei davon überzeugt gewesen, dass die Blöcke der Bitcoin-Blockchain künftig größer sein sollten. Die andere Seite habe grundsätzlich die gleiche Meinung vertreten, jedoch zu bedenken gegeben, dass vorgängig alle anderen Optionen geprüft werden sollten, bevor eine Hard-Fork in Betracht gezogen werden könne.

Dem "Bitcoin-Cash-Lager" sei es in der Folge jedoch nicht schnell genug gegangen. Sie hätten am 01.08.2017 in der Folge eine Hard-Fork gedrängt und erzwungen. Durch diese Aufspaltung sei der Bitcoin-Cash-Token entstanden, welcher eine Vergrößerung der Blockgröße von einem auf acht Megabyte mit sich gebracht habe.

Von Beginn an hätten die größeren Blöcke von Bitcoin Cash gegenüber dem "Original"-Bitcoin zu den zentralsten Unterschieden gezählt. Die Vergrößerung der Blöcke sollte gemäß dem Entwicklerteam von Bitcoin Cash (Bitcoin ABC - Adjustable Blocksize Cap) geringere Transaktionsgebühren, höhere Effizienz und bessere Funktionalitäten mit sich bringen (btc-echo.de, 27.03.2018).Momentan mache es den Anschein, dass die Blöcke zu klein seien. Das Entwickler-Team plane deshalb weitere Vergrößerungen der Blöcke. Dazu hätten die Bitcoin-ABC-Entwickler eine Roadmap im Netz veröffentlicht. Darin würden sie grundsätzlich zwei Hard-Forks ankündigen. Geplant sei eine im Mai und eine im November 2018.


Die Experten von BTC-ECHO seien der festen Überzeugung, dass die geplanten Hard-Forks in der Lage seien die Vorteile weiter auszubauen. Zudem solle die Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit verbessert werden. Denn die größte Hoffnung sei es, sich im internationalen Konkurrenzkampf der Kryptowährungen durchzusetzen und entsprechend die "Mainstream-Adaption" von Bitcoin Cash zu erhöhen.

Der zentralste Unterschied liege in der Blockgröße - also der Speicherkapazität pro Block. Sie betrage bei Bitcoin Cash aktuell acht, beim großen "Bruder" Bitcoin liege sie bei zwei Megabyte. Bitcoin-Cash-Blockchain sei somit bereit, deutlich mehr Transaktionen pro Zeiteinheit zu verarbeiten als dies die Bitcoin-Blockchain im Stande sei zu tun. Damit solle dem wachsenden Interesse und Transaktionsvolumen Rechnung getragen werden. Gemäß bitcoinnews.ch solle zudem das Mining - das Verifizieren von Blocks - bei Bitcoin Cash flexibler und energieeffizienter werden.

Das Bitcoin-Zertifikat sei ein erstes, und anschauliches Beispiel gewesen, wie strukturierte Produkte "exotische" Basiswerte investierbar machen könnten. Dank der erfolgreichen Symbiose aus "Tracker-Zertifikat" und Kryptowährung hätten interessierte und professionelle Anleger erstmals ein "bankenfähiges" Anlageinstrument für die digitale Währung Bitcoin an die Hand bekommen. Dank unbeschränkter Produktlaufzeit könne der Anlagehorizont zudem grundsätzlich selbst bestimmt werden.

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Partizipationszertifikaten auf Kryptowährungen habe Vontobel am 21.03.2018 (Ausgabetag) das Partizipationszertifikat Open-End auf Bitcoin Cash mit unbegrenzter Laufzeit lanciert. Damit gehe die "erfolgreiche Symbiose" in die zweite Runde.

Das am 21.03.2018 emittierte Open-End Partizipationszertifikat auf Bitcoin Cash sei an der Frankfurter und Stuttgarter Börse gelistet. Das Open-End Partizipationszertifikat sei mit einem Bezugsverhältnis von 0,1 und einer Management-Gebühr von 1,50% p. a. ausgestattet. Das Ratio vereinfache die Handelbarkeit beziehungsweise reduziere eine eventuelle "Investitionshürde" für Investoren. Seit dem 22.03.2018 könnten Investoren das laufzeitunbegrenzte Zertifikat entsprechend im Sekundärmarkt über ihre Hausbank (z.B. via Online Banking) zum jeweils herrschenden Geld-/Briefkurs handeln. Das Produkt ermögliche eine Partizipation von nahezu 1:1 an Kursgewinnen von Bitcoin Cash, aber auch an dessen Kursverlusten.

Es sei darauf hinzuweisen, dass es sich beim Basiswert "Bitcoin Cash" um eine digitale Währung handele, die weder auf einer Art Forderung noch auf einem physischen Vermögensgegenstand basiere. Hohe Kursschwankungen seien keine Seltenheit. Dabei könnten entsprechend Gewinne aber auch große Verluste für den Anleger entstehen.

Mit dem börsenkotierten Open-End-Tracker-Zertifikat auf Bitcoin Cash würden Anleger am Bitcoin-Cash-Kurs in US-Dollar partizipieren, ohne selbst Zugang zu einem "Wallet" haben zu müssen. Entsprechend liege das Risiko eines Verlusts von Bitcoin Cash durch Hackerangriffe, technische Probleme, unsachgemäßer Handhabung oder durch den Ausfall der Bitcoin-Cash-Verwahrstelle nicht bei den Investoren des Zertifikats. Jedoch seien die Investoren den Basiswertbezogenen Risiken ausgesetzt wie namentlich bei einer Absicherungsstörung der Emittentin. Im Falle einer Hard-Fork sei Vontobel als Emittentin des Anlageprodukts für eine möglicherweise anfallende "IT-Administration" zuständig.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Anleger sollten beachten, dass die allgemeine Marktentwicklung von Wertpapieren insbesondere von der Entwicklung der Kapitalmärkte und von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Kurs des Wertpapiers und des Basiswerts könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste bis hin zum Totalverlust entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. (News vom 10.04.2018) (12.04.2018/zc/n/a)




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