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Derivate auf dt. Standardwerte bestimmen Handel


20.03.2007
Deutsche Börse AG

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - "Derivate auf deutsche Standardwerte bestimmen heute den Handel", kommentieren Skontroführer das Geschehen. Das Übernahmekarussell im europäischen Bankensektor ist an hiesigen Investoren nicht vorbei gegangen. Sie konzentrieren sich auf Derivate auf die Deutsche Bank und kaufen einen Call-Optionsschein (ISIN DE000CZ69724/ WKN CZ6972), so die Deutsche Börse AG.

Olaf Kayser, Analyst für Banken- und Finanzwerte bei der LB BW, meine, dass ein möglicher grenzüberschreitender Zusammenschluss europäischer Großbanken positive Auswirkungen auf deutsche Bankentitel haben könnte. "Die Spekulationen um eine Übernahme von ABN Amro durch die britische Barclays Bank hat auch die Aktienkurse einiger deutscher Banken mitgezogen", erläutere Kayser. Übernahmen deutscher Banken halte er jedoch für unwahrscheinlich. "In Deutschland sind kaum Marktanteile zu gewinnen, da der Bankensektor durch das 3-Säulen-Modell stark durchstrukturiert ist. Dadurch können Zusammenschlüsse nur innerhalb der einzelnen Sektoren Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparkassen oder private Banken stattfinden", füge Kayser hinzu.

Vielmehr würden sich die Übernahmebemühungen in der kommenden Zeit eher auf Italien, Holland oder Spanien konzentrieren. "Es gab bereits Gerüchte über eine mögliche Übernahme der Banca Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) durch den spanischen Mitbewerber Santander. Allerdings sind diese ganzen Gerüchte sehr, sehr vage", kommentiere Kayser.


Mit DaimlerChrysler stehe ein weiteres Bluechip-Unternehmen im Fokus der Anleger. Eher spekulativ ausgerichtete Anleger würden Call-Optionsscheine (ISIN DE000DB457W1/ WKN DB457W und ISIN DE000CB4FRV5/ WKN CB4FRV) auf den Automobilkonzern kaufen.

Analyst Björn Rosentreter von Independent Research glaube, dass sich die Margen bei DaimlerChrysler weiterhin gut entwickeln könnten. "Vor allem die Mercedes Car Group überzeugt. Chrysler ist hingegen der springende Punkt", vermute Rosentreter. Eine mögliche baldige Veräußerung der Chrysler-Sparte halte der Analyst für den Hauptgrund für den jüngsten Kursanstieg der Aktie des Autobauers. Bei einer offiziellen Bestätigung eines Verkaufs könnte die Aktie noch weiter steigen. "Wir halten ein Kursziel von 60 Euro für möglich", so Rosentreter weiter. "Es gibt bereits einige Interessenten, eine Abspaltung der bisher eher verlustbringenden Sparte Chrysler halte ich für relativ wahrscheinlich."

Darüber hinaus würden Anleger ihre Depots heute mit einer bunten Mischung an Papieren auf reichern. Allen voran würden sie Papiere auf den Softwarekonzern SAP nachfragen und würden ein Discount-Papier (ISIN DE000DB0MVY4/ WKN DB0MVY) der Deutschen Bank kaufen. Außerdem finde ein Bonus-Zertifikat (ISIN DE000CK64867/ WKN CK6486) auf den Versicherer Münchener Rück den Weg in die Depots.

Spekulativer ausgerichtete Investoren würden Call-Optionsscheine (ISIN DE000SG8PXX6/ WKN SG8PXX und ISIN DE000CG02RK7/ WKN CG02RK) mit unterschiedlichen Basiswerten wie Porsche oder der Deutschen Post kaufen. (20.03.2007/oc/a/m)




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