|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Deutsche Post-Call hochspekulativ 06.11.2009
OC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von OC Research hält einen Call (ISIN DE000SL13EP7 / WKN SL13EP) von Sal. Oppenheim auf die Aktien der Deutschen Post (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) für ein hochspekulatives, aber interessantes Investment.
Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal 2009 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um 18,6% auf 11,237 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Das EBIT vor Einmaleffekten habe sich gleichzeitig um 10% auf 378 Millionen Euro reduziert. Nach Sondereffekten habe sich das EBIT allerdings wegen deutlich positiven Einmaleffekten im Vorjahreszeitraum um 75,8% auf 231 Millionen Euro verringert. Beim Konzerngewinn nach Minderheitenanteilen sei das Unternehmen nach einem Vorjahresquartalsgewinn in Höhe von 879 Millionen Euro mit -83 Millionen Euro oder -0,07 Euro je Aktie in die Verlustzone gerutscht.
Im Bereich "Brief" habe sich bei einem Umsatzrückgang um 3,9% auf 3,277 Milliarden Euro das EBIT vor Einmaleffekten um 6,1% auf 323 Millionen Euro verringert. Im Bereich "Express" habe sich bei einem Umsatzrückgang um 27,1% auf 2,532 Milliarden Euro das EBIT vor Einmaleffekten wegen erfolgreichen Kostensenkungsmaßnahmen um 107 Millionen Euro auf 131 Millionen Euro erhöht. Im Segment "Global Forwarding, Freight" habe sich bei einem Umsatzrückgang um 30,4% auf 2,644 Milliarden Euro das EBIT vor Einmaleffekten auf 76 Millionen Euro reduziert. Im Bereich "Supply Chain" sei bei einem Umsatzrückgang um 11,6% auf 3,078 Milliarden Euro vor allem auch wegen der Arcandor-Insolvenz das EBIT vor Einmaleffekten auf -81 Millionen Euro gesunken.
Die veröffentlichten Zahlen seien nach Ansicht der Analysten von OC Research in Anbetracht der anhaltenden Wirtschaftskrise zufrieden stellend ausgefallen. Durch ein konsequentes Kostenmanagement habe der Konzern höhere Rückgänge auf der Profitabilitätsseite verhindern können. Positiv werte man vor allem die Entwicklung im Briefbereich. Allerdings hätten sich auch im US-Expressgeschäft die Einsparungen deutlich bemerkbar gemacht.
Als positiv werte man es auch, dass die für Ende 2010 anvisierte Einsparung von einer Milliarde Euro wahrscheinlich schon Ende 2009 erreicht werde. Zudem habe die Konzernleitung die Gesamtjahresprognose für das EBIT vor Einmaleffekten von zuvor 1,2 Milliarden Euro auf nunmehr mindestens 1,35 Milliarden Euro erhöht. Dies sei auf die Fortschritte im Kostenmanagement und die ersten Zeichen einer Markterholung zurückgeführt worden. Zudem werde mit einem positiven Nettogewinn gerechnet. Nach Ansicht der Analysten von OC Research erscheine die Zielvorgabe erreichbar.
Beim aktuellen Aktienkurs von 12,09 Euro (12:01 Uhr) erscheine das Unternehmen vor dem Hintergrund der erhöhten Gesamtjahresguidance und der sich abzeichnenden Markterholung weiterhin relativ moderat bewertet. Zudem gehe man davon aus, dass die Gesellschaft wegen ihres hohen Bestandes an liquiden Mitteln und ihrer guten Marktposition als einer der Gewinner aus der derzeitigen Krise hervorgehen werde.
Die Analysten von OC Research halten daher den unten beschriebenen Call von Sal. Oppenheim auf die Aktie der Deutschen Post für ein hochspekulatives, aber interessantes Investment. Der Schein habe noch eine Laufzeit bis zum 16. Dezember 2010 und notiere bei einem Basispreis von 12 Euro bereits knapp im Geld. (Analyse vom 06.11.2009) (06.11.2009/oc/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|