|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Wave XXL-Optionsscheine auf Deutsche Post: - Optionsscheineanalyse 09.04.2014
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT1QMW6 / WKN DT1QMW) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT2JJB9 / WKN DT2JJB) der Deutschen Bank auf die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) vor.
Bei der Deutschen Post wolle man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Daher habe sich der DAX-Konzern neue Ziele gesetzt, die man mit dem konsequenten Ausbau der Wachstumssparten erreichen möchte. Angesichts dieser Aussichten habe auch die Aktie der Deutschen Post das Potenzial, ihre jüngste Rekordjagd fortzusetzen.
In den vergangenen Jahren habe der ehemalige Staatsmonopolist einige beeindruckende Erfolge verbuchen können. Viele dieser Erfolge seien auf die erfolgreiche Umsetzung der im Jahr 2009 eingeführten "Strategie 2015" zurückzuführen gewesen. Nun möchten die Bonner mithilfe der neuen "Strategie 2015", die am 2. April vorgestellt worden sei, ihren globalen Führungsanspruch in der Logistikbranche untermauern.
Dabei habe sich das Unternehmen vor allem auf der Ergebnisseite sehr ambitionierte Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2020 solle das operative Ergebnis (EBIT) jährlich im Schnitt um 8 Prozent steigen. In der DHL-Sparte solle das jährliche EBIT-Wachstum sogar bei rund 10 Prozent liegen. Im Gegensatz dazu kämen die erwarteten Zuwächse im Segment BRIEF mit rund 3 Prozent pro Jahr etwas bescheidener daher.
Im Geschäftsjahr 2013 habe der EBIT-Anstieg gegenüber dem Vorjahr noch bei 7,4 Prozent auf 2,86 Mrd. Euro gelegen. Dies habe der Konzern am 12. März bei der Vorstellung der jüngsten Geschäftsergebnisse bekannt gegeben. Allerdings habe das Unternehmen in der im Jahresverlauf angehobenen Zielspanne von 2,75 Mrd. Euro bis 3,0 Mrd. Euro landen können.
Die kurz- und mittelfristigen Ziele würden von der neuen "Strategie 2020" unberührt bleiben. Für 2014 rechne die Deutsche Post mit einem EBIT zwischen 2,9 Mrd. Euro und 3,1 Mrd. Euro, während es 2015 noch einmal auf 3,35 Mrd. Euro bis 3,55 Mrd. Euro nach oben gehen solle. Auch wenn die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr nicht gerade ambitioniert daherkämen, sei die neue langfristige Strategie, wie der jüngste Kursausbruch der Aktie der Deutschen Post gezeigt habe, wesentlich positiver am Markt aufgenommen worden.
Die Ergebnisziele wolle das Unternehmen vor allem aus eigener Kraft erreichen. Dabei sollten Wachstumsbereiche wie das Logistikgeschäft in den Schwellenländern und die internationale Expansion des erfolgreichen Paketgeschäfts ausgebaut werden. Als Logistikdienstleister profitiere das Unternehmen von dem anhaltenden Wachstum beim Internethandel. Nun möchte man jedoch noch stärker außerhalb Deutschlands am eCommerce-Boom mitverdienen als dies bisher der Fall gewesen sei. Um die wachsende Bedeutung des Internethandels und des Paketgeschäfts gegenüber dem seit Jahren rückläufigen Briefgeschäft herauszustellen, sei die Sparte "BRIEF" in "Post - eCommerce - Parcel" (PEP) umbenannt worden.
Bereits 2013 habe die Aktie der Deutschen Post zu den Top-Performern im DAX gehört. Gleichzeitig sei im Vorjahr die Aufnahme in den EURO STOXX 50 gefeiert worden. Damit sei das Papier auf dem Radar vieler neuer Investoren aufgetaucht. Mit den nun vorgestellten Zielen im Rahmen der "Strategie 2020" hätten die Bonner zudem weitere Erwartungen geweckt und der zuletzt sehr gut gelaufenen Aktie der Deutschen Post neues Potenzial verliehen. Allerdings bestehe angesichts der Kursrally der vergangenen Jahre und der inzwischen erreichten hohen Bewertung auch eine gewisse Gefahr für einen Rücksetzer, wenn die hohen Erwartungen möglicherweise nicht erfüllt würden.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse bei der Aktie der Deutschen Post erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,70, die Knock-Out-Schwelle bei 20,65 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,01; Knock-Out-Schwelle bei 34,00 Euro) auf fallende Kurse bei der Aktie der Deutschen Post setzen. (Stand vom 08.04.2014) (09.04.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|