Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Wave XXL-Optionsscheine auf E.ON: Auf dem richtigen Weg? Optionsscheineanalyse


20.08.2014
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, präsentiert einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT4F238/ WKN DT4F23) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT3W3N6/ WKN DT3W3N) der Deutschen Bank bezogen auf die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99).

Noch würden die Folgen der deutschen Energiewende und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa nicht auf eine rasche Besserung bei E.ON schließen lassen. Allerdings würden die jüngsten Geschäftsergebnisse zeigen, dass sich der Konzern möglicherweise doch auf dem richtigen Weg befinde.

Im Frühjahr hätten die Aktien der beiden größten deutschen Energieversorger E.ON und RWE zu einer überraschenden Kursrally angesetzt. Spätestens mit der Zuspitzung der Ukraine-Krise sowie den Sanktionen gegen Russland und den damit verbundenen Sorgen vor negativen Folgen für die Konjunktur oder die Finanzmärkte sei es mit der Erholungsrally vorbei gewesen. Mit den nun vorgelegten Ergebnissen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2014 hätten weder RWE noch E.ON für Euphorie sorgen können. Immerhin hätten beide Unternehmen für die Zeit zwischen Januar und Juni einen deutlichen Gewinnrückgang im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ausweisen müssen. Allerdings habe insbesondere E.ON mit einigen Lichtblicken aufwarten und so doch die Hoffnungen wecken können, dass man sich in einer Welt mit der deutschen Energiewende behaupten könne.


Laut Unternehmensangaben vom 13. August habe E.ON im ersten Halbjahr einen nachhaltigen Konzernüberschuss von 1,53 Mrd. Euro nach 1,91 Mrd. Euro im Vorjahr erzielt. Allerdings habe man am Markt sogar Schlimmeres befürchtet. Die Konsensschätzungen hätten laut "Dow Jones Newswires" bei 1,45 Mrd. Euro gelegen. Erfreulich sei auch die Tatsache ausgefallen, dass die Jahresprognose von einem nachhaltigen Konzernüberschuss von 1,5 Mrd. Euro bis 1,9 Mrd. Euro und einem EBITDA zwischen 8,0 Mrd. Euro und 8,6 Mrd. Euro habe bestätigt werden können. Im ersten Halbjahr habe das EBITDA bei 5,0 Mrd. Euro gelegen, nachdem im Vorjahr 5,7 Mrd. Euro verbucht worden seien. Auch der Umsatzschwund habe sich fortgesetzt. Mit 56,12 Mrd. Euro sei der Vorjahreswert um 13 Prozent verfehlt worden.

Während die E.ON-Ergebnisse in der Kraftwerkssparte einmal mehr durch den Strompreisverfall belastet worden seien, habe man dieses Mal von den eingeleiteten Sparmaßnahmen, einer geringeren Belastung durch die Brennelementesteuer sowie der Auflösung einer Rückstellung profitiert, sodass am Ende sogar in diesem Bereich eine Ergebnisverbesserung zu Buche gestanden habe. Außerdem sei die Nettoverschuldung um rund 2,5 auf 29,7 Mrd. Euro zurückgefahren worden. Gleichzeitig hätten die Investitionen in Erneuerbare Energien Früchte getragen. Dabei hätten die Erneuerbaren Energien rund 0,9 Mrd. Euro zum Konzern-EBITDA beigesteuert. Neben dem Ausbau der Wind- und Solarenergie möchte E.ON in wachsende Märkte investieren, um sich so gegen das wegbrechende Stammgeschäft in der konventionellen Stromerzeugung auf dem Heimatmarkt abzusichern. Insbesondere die Türkei und Brasilien seien dabei als Wachstumsfelder auserkoren worden. Doch vor allem in Brasilien habe es zuletzt Verzögerungen beim Bau neuer Kraftwerke gegeben.

Auch wenn unter den jüngsten E.ON-Zahlen einige Lichtblicke zu finden gewesen seien, hänge die Kursentwicklung der Aktie derzeit aber auch stark von der Entwicklung in der Ukraine-Krise ab. Zwar habe man auf Unternehmensseite im ersten Halbjahr noch keine Beeinträchtigungen für das Geschäft gesehen, doch dies könnte sich bei einer weiteren Zuspitzung schnell ändern. Außerdem könnte die europäische Konjunktur indirekt unter der Krise infolge der Sanktionspolitik der EU sowie der USA leiden und dem Versorger eine schwächere Energienachfrage bescheren, was ein Comeback der E.ON-Aktie noch schwerer machen würde.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der E.ON-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,78, die Knock-Out-Schwelle bei 10,60 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,58; Knock-Out-Schwelle bei 16,60 Euro) auf fallende Kurse der E.ON-Aktie setzen. (Stand vom 19.08.2014) (20.08.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
28.02.2025, HebelprodukteReport
E.ON-(Turbo)-Calls mit 96%-Chance bei Kurserholung auf 13 Euro - Optionsscheineanalyse
20.11.2024, HebelprodukteReport
E.ON-(Turbo)-Calls nach Kaufempfehlungen mit Renditepotenzial - Optionsscheineanalyse
29.10.2024, boerse-daily.de
Inline-Optionsschein auf E.ON: Chance von 105,65 Prozent p.a.! - Optionsscheineanalyse
16.09.2024, HebelprodukteReport
E.ON-(Turbo)-Calls mit gehebeltem Renditepotenzial - Optionsscheineanalyse
05.09.2024, Börse Stuttgart
Discount-Call-Optionsschein auf E.ON: Derivateanleger greifen zu - Optionsscheinenews
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG