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Wave XXL-Optionsscheine auf NASDAQ 100: Alle blicken auf Apple - Optionsscheineanalyse


16.01.2015
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (SIN DE000DX8AV55/ WKN DX8AV5) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT3CUB9/ WKN DT3CUB) der Deutschen Bank auf den NASDAQ 100 (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) vor.

Nach einer steilen Kursrally habe sich der Technologieindex NASDAQ 100 seit Anfang Dezember eine Ruhepause gegönnt. Allerdings könnte diese schnell zu Ende gehen, wenn Indexschwergewichte wie Apple oder Google im Zuge der jüngst angelaufenen US-Berichtsaison überzeugende Ergebnisse abliefern sollten.

Bei Apple rechne man laut einer Unternehmensprognose vom 20. Oktober für das Dezember-Quartal dank des wichtigen Weihnachtsgeschäfts und der erneuerten Produkt-Pipeline mit neuen Rekordumsätzen. Diese sollten zwischen 63,5 und 66,5 Mrd. US-Dollar liegen. Wenn dann auch noch die eigenen Erwartungen und Konsensschätzungen, die laut Reuters fast genau am oberen Ende der vom Unternehmen in Aussicht gestellten Spanne lägen, übertroffen werden sollten, dürfte Apple erneut die Marke von 700 Mrd. US-Dollar an Börsenwert angreifen.

2014 sei dem Konzern mit dem Apfel im Logo erstmals der Sprung über diese Hürde gelungen, so dass das wertvollste Unternehmen der Welt seine Vormachtstellung noch weiter habe ausbauen können. Allerdings stelle sich auch die Frage, wie lange Apple seinen Erfolgskurs beibehalten könne, wenn Hardware-Innovationen ausbleiben würden. Zwar sei die "Apple Watch" für 2015 angekündigt worden. Trotzdem würden Fragezeichen bleiben, ob die Erwartungen an die smarte Armbanduhr nicht zu hoch seien.


Während Apple im vergangenen Jahr eine starke Performance an den Tag habe legen können, hätten einige andere Stars der Technologiebörse etwas geschwächelt. Dazu hätten Google, Amazon oder Facebook gehört. Im Fall von Google hätten sich Sorgen breit gemacht, dass der Suchmaschinengiganten immer weiter unter den im Zuge des Smartphone-Booms sinkenden Durchschnittspreisen für seine Werbeanzeigen leiden könnte. Bei Amazon bleibe das alte Thema des Wachstums auf Kosten der Gewinne, während das führende Soziale Netzwerk Facebook Investoren ebenfalls mit der Ankündigung höherer Investitionsausgaben verärgert habe. Daher werde es interessant zu sehen sein, ob diese Unsicherheiten im neuen Jahr anhalten würden.

Facebook sei zuletzt aber auch im Mittelpunkt der wieder aufgekommenen Diskussionen um eine neue Tech-Blase gewesen, die möglicherweise zu platzen gedroht habe und den NASDAQ 100 mit in die Tiefe reißen könnte. Insbesondere die Übernahme des Kurznachrichtendienstes WhatsApp für 22 Mrd. US-Dollar habe solche Spekulationen befeuert. Gleichzeitig habe Facebook jedoch mit der Übernahme des Foto-Dienstes Instagram gezeigt, dass man erfolgreich einkaufen könne. Lange Zeit habe es geheißen, dass der Kaufpreis von 1 Mrd. US-Dollar zu hoch sein könnte. Doch spätestens mit dem Sprung Instagrams über die Marke von 300 Millionen Nutzern und damit über die Zahl, die Twitter erreiche, habe sich diese Einschätzung geändert.

Es seien jedoch nicht nur Internetunternehmen oder Hardware-Hersteller wie Apple, die den NASDAQ 100 beeinflussen würden. In den vergangenen Jahren habe zum Beispiel die Biotechnologiebranche eine Art Renaissance erlebt, nachdem es nach dem Platzen der Dotcom-Blase um die Industrie zwischenzeitlich ruhig geworden sei. Mit der Aussicht auf ein starkes Wachstum in der Gesundheitsbranche hätten sich Unternehmen wie Gilead Sciences oder Amgen zuletzt jedoch sehr stark entwickelt. Während die Vergangenheit gezeigt habe, dass gerade der US-Technologiesektor vor Übertreibungen aber nicht sicher sei, seien deutlich mehr Unternehmen als zu Zeiten der Dotcom-Blase "erwachsen" geworden und hätten über Jahre etablierte Geschäftsmodelle entwickelt, so dass die Risiken insgesamt etwas abgenommen hätten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim NASDAQ 100 erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,63, die Knock-Out-Schwelle bei 3.049 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Kurse des NASDAQ 100 setzen möchte, erhalte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,86; Knock-Out-Schwelle bei 5.095 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 13.01.2015) (16.01.2015/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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