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StayLow-Optionsschein auf Deutsche Post: Ausgestreikt - Optionsscheineanalyse


09.07.2015
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen StayLow-Optionsschein (ISIN DE000SG70ML9/ WKN SG70ML) der Société Générale auf die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) vor.

Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Post und ver.di sei beendet. Nach vier Wochen Dauerstreik hätten sich die Parteien am Montag auf einen Tarifabschluss geeinigt. Demnach würden die 140.000 Beschäftigten zum 1. Oktober 2015 eine Einmalzahlung von 140 Euro sowie ab Oktober 2016 zwei Prozent und zum 1. Oktober 2017 noch einmal 1,7 Prozent mehr Geld erhalten. Zudem sei der Kündigungsschutz für die Mitarbeiter bis 2019 verlängert worden.

Nicht durchsetzen können habe die Gewerkschaft hingegen die Forderung, die zum Jahresbeginn ausgegründeten Paketgesellschaften DHL Delivery aufzugeben. Dort würden die rund 6.500 Mitarbeiter weniger Lohn als ihre Kollegen im Konzern erhalten. Die Post habe sich aber verpflichtet, ihre aktuell im Unternehmen arbeitenden Paketzusteller beim Mutterkonzern zu behalten. Das heiße: Nur neu eingestellte Beschäftigte könnten in die ausgegründeten Gesellschaften kommen.


Bei Analysten habe die Einigung für eine große Erleichterung gesorgt, zumal die vereinbarten Lohnsteigerungen moderat ausgefallen seien. Gleichzeitig, so die Experten der Commerzbank, würden durch das Festhalten an den ausgegründeten Paketgesellschaften die Lohnkosten auf längere Sicht in Schacht gehalten.

Auch die Börse begrüße das Streikende: Auf Wochensicht notiere die Aktie rund 1,7 Prozent im Plus, während der vom Ausgang des Griechenland-Referendums geschwächte DAX 3,9 Prozent nachgegeben habe. Die seit April andauernde Konsolidierung der "Aktie Gelb" scheine damit allmählich ein Ende zu finden.

Dass der Titel in den nächsten Monaten allerdings wieder zu Höchstform auflaufe, sei eher unwahrscheinlich. Zwar habe der Ex-Monopolist ein Problem weniger an der Backe, im Frachtgeschäft und in der Logistiksparte sei aber nach wie vor der Wurm drin. Im Auftaktquartal sei der operative Gewinn des Frachtbereichs auch wegen der Einführung neuer Systeme um fast zwei Drittel auf nur noch 17 Mio. Euro eingebrochen, in der Lieferkettenlogistik sei es wegen Aufwendungen für ein Optimierungsprogramm um knapp 38 Prozent nach unten gegangen.

Zwar solle sich die operative Entwicklung im zweiten Halbjahr verbessern, ob die Post die versprochene Ergebnisverbesserung von acht Prozent p.a. bis zum Jahr 2020 aufgrund der anhaltenden Probleme aber tatsächlich erreichen könne, sei strittig. Denn dafür müssten die Bonner in den kommenden Jahren einen gehörigen Zahn zulegen. Der in Ausgabe 10/2015 empfohlene StayLow bleibe daher weiter aussichtsreich. Obwohl das Papier bereits zugelegt habe, werfe es im Erfolgsfall noch immer eine annualisierte Rendite von 16,8 Prozent ab. (Ausgabe 26/2015) (09.07.2015/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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