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Wave XXL-Optionsscheine auf NASDAQ 100: Nichts zu sehen von einer Blase? Optionsscheineanalyse 30.09.2016
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DL5JB90/ WKN DL5JB9) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DL6FWY1/ WKN DL6FWY) der Deutschen Bank auf den NASDAQ 100-Index (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) vor.
Die FED habe die Leitzinsen auf ihrer September-Sitzung unverändert gelassen. Dieser Schritt habe an den US-Börsen für großen Jubel gesorgt. Dabei sei die Kursrally von einigen großen Technologiewerten angeführt worden, sodass der NASDAQ 100 neue Rekordstände habe erreichen können.
Dieser Index umfasse die 100 an der Technologiebörse Nasdaq gelisteten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Daher sei es auch wenig verwunderlich, dass mit dem NASDAQ Composite mit seinen über 3.000 Werten auch der größte Aktienindex an der NASDAQ auf ein neues Allzeithoch habe klettern können. Welchen historischen Stellenwert die jüngste Rekordjagd des NASDAQ 100 jedoch habe, zeige ein Blick auf die Jahre um die Jahrtausendwende. Schließlich habe das Barometer nun sogar die Kurse überflügelt, die im Zuge der großen Übertreibungen im Technologiesektor zu Zeiten der Dotcom-Blase erreicht worden seien. Allerdings seien dieses Mal kaum Stimmen zu vernehmen, die von einer möglicherweise bald platzenden Blase sprechen würden.
Die Geschäftsmodelle der heute so erfolgreichen Konzerne wie Apple, Amazon.com, Alphabet/Google, Facebook oder Microsoft hätten sich in den vergangenen Jahren als derart stabil erwiesen, dass Vergleiche mit den "Luftnummern", die es um das Jahr 2000 herum mit großem Hype an die Börse geschafft hätten, unangebracht wären. Welchen Stellenwert diese Konzerne erreicht hätten, zeige auch ein Blick auf die Marktkapitalisierung.
Allein die vier unter dem Akronym FANG zusammengefassten Unternehmen Facebook, Amazon.com, Netflix und Google/Alphabet kämen in etwa auf den gleichen Börsenwert wie die 30 DAX-Unternehmen. Der iPhone-Konzern Apple sei sogar das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Dabei sei der Konzern mit dem Apfel im Logo zuletzt nicht nur auf die anhaltend lockere Geldpolitik der FED angewiesen gewesen. Der Aktienkurs sei vor allem durch die Einführung der neuen Smartphone-Generation befeuert worden. Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus hätten sich zum Verkaufsstart großer Beliebtheit erfreut. Zum Jahresende solle wiederum das Weihnachtsgeschäft für neuen Schub sorgen.
Obwohl Apple-Investoren auch abseits der anhaltend lockeren Geldpolitik der FED Kaufargumente für die Aktie gefunden hätten, könnte eine baldige Normalisierung selbiger die gute Stimmung an der Nasdaq eintrüben. Schwache US-Arbeitsmarktdaten für den Monat August hätten die FED von einer Leitzinserhöhung im September abgehalten. Für den 8. November 2016 sei wiederum die 58. Präsidentschaftswahl angesetzt, sodass die Währungshüter auf der am 1. und 2. November stattfindenden FED-Sitzung ebenfalls auf Zinserhöhungen verzichten dürften. Schließlich möchten sie so kurz vor der wichtigen Abstimmung nicht für zusätzliche Marktunsicherheiten sorgen. Allerdings könnten auf der Dezember-Sitzung Zinserhöhungen verkündet werden. Schließlich habe FED-Chefin Janet Yellen am 21. September nach der jüngsten FED-Sitzung davon gesprochen, dass sich die Argumente für eine Anhebung der Leitzinsen "verstärkt" hätten.
Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim NASDAQ 100 erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,80, die Knock-Out-Schwelle bei 3.942,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Kurse des NASDAQ 100 setzen möchte, erhalte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,65; Knock-Out-Schwelle bei 5.803,00 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu. (Stand vom 29.09.2016) (30.09.2016/oc/a/i) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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