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Mini Future-Optionsschein auf Capital Stage: Nach Mega-Deal winkt der MDAX-Aufstieg - Optionsscheineanalyse


13.10.2016
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Mini Future-Optionsschein (ISIN DE000DGM03V1/ WKN DGM03V) der DZ BANK auf die Aktie von Capital Stage (ISIN DE0006095003/ WKN 609500) als Pick of the Week vor.

Die Hersteller von Photovoltaikanlagen hätten in Deutschland einen schweren Stand. Nach den Rekordjahren 2010 bis 2012 mit jeweils neu installierter Leistung von rund 7.500 Megawatt (MW) sei der Markt im Rückwärtsgang. 2015 habe der Zubau nur noch bei rund 1.400 MW gelegen. Die Gründe lägen auf der Hand: Zum 1. September vergangenen Jahres sei die EEG-Förderung für Freiflächenanlagen bis 10 Megawatt ausgelaufen. Nun würden diese Anlagen zwar noch über Ausschreibungen gefördert. Allerdings hätten die erfolgreichen Bieter zwei Jahre Zeit, ihre Anlagen zu realisieren und viele davon würden nun auf ein weiteres Sinken der Systempreise warten. Insbesondere die Preise für Solarmodule seien seit Jahren im freien Fall.

Etwas besser sehe es bei der Windkraft aus. Zwar würden Marktbeobachter auch hier einen Rückgang beim Zubau aufgrund des ab 2017 geltenden Ausschreibungssystems im EEG befürchten. Einer neuen Prognose der HSH Nordbank zufolge bleibe Deutschland aber mindestens bis 2025 der wichtigste Windmarkt in Europa.

Den unabhängigen privaten Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien, so genannte Independent Power Producers (IPP), könne die aktuelle Marktentwicklung eigentlich fast egal sein. Diese Player würden sich von klassischen Versorgungsunternehmen dadurch abgrenzen, dass sie lediglich Erzeugungskapazitäten betreiben und zur Lieferung auf fremde Netze zurückgreifen würden.


Für Investoren seien solche Gesellschaften äußerst attraktiv, da sie aufgrund der meist für viele Jahre garantierten Vergütungssätze stabile, kalkulierbare Ausschüttungen bei überschaubaren Risiken bieten würden. Eine Handvoll solcher Unternehmen habe sich kürzlich auf der 2. Green IPP & YieldCo-Konferenz in Frankfurt präsentiert. Einer der Höhepunkte sei zweifelsohne die Präsentation von Capital Stage gewesen. Der Betreiber von Solar- und Windparks befinde sich in der Übernahme des Wettbewerbers Chorus Clean Energy. Im Zuge der Transaktion, der sich auf Basis der Kurse unmittelbar vor Veröffentlichung des Angebots auf 295 Mio. Euro belaufe, dringe Capital Stage in neue Dimensionen vor. Die Gesellschaften kämen gemeinsam auf ein betreutes Solar- und Windparkportfolio im Volumen von über 1,1 Gigawatt. Das entspreche fast der Leistung eines mittleren Atomkraftwerks.

Die beiden Konzerne würden sich ideal ergänzen: Während Capital Stage vorwiegend im Solarbereich unterwegs sei, sei Chorus Clean Energy bei Windenergie gut aufgestellt. "Wir erwarten uns aus der Übernahme deutliche Verbesserungen hinsichtlich Einkauf und Finanzierung sowie mehr Beachtung am Kapitalmarkt", sage Capital Stage-Sprecher, Till Gießmann. In der Tat könnte sich die neue Gesellschaft mit einem Börsenwert von schätzungsweise gut 800 Mio. Euro mittelfristig im MDAX wiederfinden. Der gemeinsame Jahreserlös dürfte sich anfangs bei gut 200 Mio. Euro bewegen. "Eine detaillierte Prognose werden wir mit Vorlage der 2016er-Jahresabschlusses vorlegen", so Gießmann.

Trotz des gesättigten deutschen Markts verspreche das Geschäftsmodell viel Wachstumspotenzial. Denn Capital Stage sei nicht auf den Bau neuer Anlagen angewiesen, sondern kaufe vor allem bereits bestehende Anlagen. Auch die attraktive Dividendenrendite mache die Aktie lukrativ.

Mit einem MINI der DZ BANK auf Capital Stage könnten Anleger das Potenzial hebeln. (Ausgabe 40/2016) (13.10.2016/oc/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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