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Wave XXL-Optionsscheine auf Deutsche Post: Die heiße Zeit des Weihnachtsgeschäfts - Optionsscheineanalyse 22.11.2018
X-markets by Deutsche Bank
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS8KRM5/ WKN DS8KRM) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS4NZK5/ WKN DS4NZK) der Deutschen Bank auf die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) vor.
Für die Deutsche Post und andere Paketdienstleister beginne die stressigste Zeit des Jahres. Niemand wolle enttäuschte Gesichter sehen, wenn die Geschenke erst nach Weihnachten geliefert würden.
Während der DAX-Konzern von dem boomenden Online-Handel, insbesondere zu Weihnachten, profitiere, sei es nicht ganz so einfach, sich auf die Paketflut einzustellen. Dies habe unter anderem die jüngste Gewinnwarnung gezeigt. Die Deutsche Post tue jedoch alles, um es in Zukunft besser zu machen.
So langsam beginne die heiße Zeit des Weihnachtsgeschäfts. Für Online-Händler und den stationären Einzelhandel sei es die wichtigste Zeit des Jahres. Auch für die Paketdienstleister sei es eine hektische Phase. Sie würden von dem anhaltenden Paketboom profitieren. Allerdings stünden sie auch unter besonderem Druck, die online bestellten Geschenke rechtzeitig abzuliefern. Insbesondere der Cyber Monday dürfte für Auftragsspitzen sorgen. Außerdem sei es schwierig, im Voraus zu wissen, welche Kapazitäten, zum Beispiel bei der Anzahl der Lieferfahrer oder Mitarbeiter in den Paketzentren, bereitgestellt werden müssten, um die Pakete wie gewünscht auszuliefern.
So sei es letztlich passiert, dass der Deutschen Post neben einem schwächelnden Briefgeschäft auch das sehr gut laufende Paketgeschäft zu schaffen gemacht habe. Die notwendigen Anpassungen in der Brief- und Paketsparte (Post - eCommerce - Parcel, PeP) hätten in diesem Sommer für eine Gewinnwarnung beim ehemaligen Staatsmonopolisten gesorgt. Dafür solle in Zukunft vieles besser laufen. Im Zuge der Umstrukturierung werde sich der Unternehmensbereich PeP künftig auf das deutsche Post- und Paketgeschäft konzentrieren. Der Bereich heiße in Zukunft Post & Paket Deutschland. Das internationale Paket- und E-Commerce-Geschäft, das zuvor unter DHL Parcel Europe beziehungsweise DHL eCommerce firmiert habe, werde im neuen Unternehmensbereich DHL eCommerce Solutions gebündelt.
Für das Restrukturierungsprogramm, das zum Beispiel Verbesserungen bei der Sortierung der Pakete beinhalte, habe die Deutsche Post rund 500 Mio. Euro veranschlagt. Mit 392 Mio. Euro sei bereits der größte Teil dieser Aufwendungen im dritten Quartal verbucht worden. Laut Unternehmensangaben vom 6. November habe das EBIT in der Brief- und Paketsparte daher minus 209 Mio. Euro betragen. Das Konzern-EBIT sei im Vorjahresvergleich um 54,9 Prozent auf 376 Mio. Euro gefallen. Die Aufwendungen sollten sich in Zukunft jedoch positiv bemerkbar machen. Zudem seien die Ziele für 2018 und 2020 bestätigt worden.
Während die Deutsche Post die EBIT-Prognose für 2018 aufgrund der Restrukturierungsaufwendungen Anfang Juni auf 3,2 Mrd. Euro gesenkt habe, plane der DAX-Konzern für das Jahr 2020 mit einem operativen Ergebnis von mehr als 5 Mrd. Euro. Helfen dürfte dann auch eine Erhöhung des Briefportos. Eine solche habe die Bundesnetzagentur aufgrund des laufenden Konzernumbaus erst einmal zurückgestellt, allerdings dürfte sie genauso wie andere Erhöhungen nur eine Frage der Zeit sein. Dabei sei der klassische Brief dank E-Mail, SMS und anderer mobilen Kommunikationsmöglichkeiten wie WhatsApp & Co. ohnehin ein Auslaufmodell. Deutlich mehr Zukunftspotenzial hätten dagegen die Paketsparte oder der Elektro-Lieferwagen Streetscooter, mit dem die Deutsche Post selbst einige große Automobilkonzerne alt aussehen lasse.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche-Post-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,23, die Barriere bei 22,60 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,68, Barriere bei 33,70 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche-Post-Aktie setzen. (Stand vom 20.11.2018) (22.11.2018/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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