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Open End Call Turbo-Optionsschein auf Infineon: Chance von 93 Prozent - Optionsscheineanalyse


04.03.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Die 2019er Bilanz des Chipherstellers Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100), die Anfang Februar auf den Tisch kam, wurde mit einer beeindruckenden Rally quittiert. Doch jetzt geht die Sorge um, dass Umsatz und Gewinn im Jahr 2020 durch die Virus-Epidemie massiv unter Druck geraten könnten. Die Aktie verlor zwischen dem 14. Februar und dem 2. März in der Spitze 23 Prozent. Doch im Zuge dieses Abverkaufs wurde jetzt eine charttechnisch immens wichtige Schlüsselzone verteidigt. Eine Chance für risikofreudige Anleger, für die wir heute einen Open End Call Turbo-Optionsschein (ISIN DE000VF60MN2/ WKN VF60MN) von Vontobel vorstellen, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Werde die Verbreitung des Corona-Virus auch die Halbleiterindustrie und damit Chiphersteller wie Infineon treffen? Diese Frage werde zwar derzeit heiß diskutiert, aber konkrete Antworten könne es noch nicht geben: Man müsse es abwarten. Diese Unsicherheit sei der Grund gewesen, weshalb die Aktie in den vergangenen zwei Wochen massiv unter Druck geraten sei. Aber daraus eröffne sich ein Vorteil für das bullische Lager. Denn während man zuvor alle Risiken konsequent ignoriert habe, seien sie jetzt, nachdem die Aktie in der Spitze über 23 Prozent nachgegeben habe, im Kurs enthalten.

Ob der Abverkauf jetzt bereits eine Übertreibung nach unten darstelle, sei zwar nicht sicher, denn man könne die wirtschaftlichen Konsequenzen der Virus-Ausbreitung ebenso wenig klar absehen wie den Effekt möglicher Stimuli durch Regierungen und Notenbanken, auf die so mancher Investor dieser Tage hoffe. Daher sei ein Long-Trade in egal welcher Aktie derzeit eine spekulative Angelegenheit. Bei Infineon hätte man dabei indes den Vorteil, dass dieser vorangegangene Selloff den mittelfristigen Trend nicht gebrochen, sondern ihn im Gegenteil bestätigt habe. Der Chart zeige:


Infineon habe am Montag präzise auf der mittelfristigen, im Sommer 2019 etablierten Aufwärtstrendlinie aufgesetzt, die derzeit bei 17,65 Euro verlaufe. Diese Linie sei Teil einer Kreuzunterstützung, die darüber hinaus aus der übergeordneten, aus dem Sommer 2018 stammenden und im letzten November überwundenen Abwärtstrendlinie bei 17,44 und der 200-Tage-Linie bei aktuell 18,00 Euro bestehe. Infineon habe auf der Aufwärtstrendlinie aufgesetzt und bis zum Handelsende des Montags so weit wieder angezogen, dass auch die 200-Tage-Linie verteidigt worden sei.

Solange die Aktie diese charttechnische Schlüsselzone halte, bestehe eine gute Chance, dass diese Verteidigung als Sprungbrett für einen neuen Aufwärtsimpuls fungiere, zumal die durch den vorherigen Abstieg überverkauften markttechnischen Indikatoren dem bullischen Lager Rückenwind verleihen würden. Ein Kursziel wäre das bisherige Jahreshoch, der Level also, den die Aktie vor dem Beginn der panischen Verkäufe auf Basis der Virus-Epidemie erreicht habe. Da sich der Aktienmarkt insgesamt aber in einer äußerst volatilen und nervösen Phase befinde und offen sei, ob und wie stark sich die Corona-Problematik auf Infineon auswirke, sei jegliche Positionierung, ob Short oder Long, als hochspekulativ einzustufen.

Risikofreudige Anleger könnten von diesem Szenario durch einen Call Turbo-Optionsschein Open End (WKN VF60MN) mit einem Hebel von 4,05 profitieren. Würde die Infineon-Aktie das potenzielle mittelfristige Kursziel bei 23,06 Euro touchieren, würde dieser Call Turbo-Optionsschein einen Kurs von etwa 8,47 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 93 Prozent entsprechen würde. Um im Fall einer gegenläufigen Entwicklung unnötig hohe Verluste zu vermeiden, würde es sich anbieten, die Position zu schließen, wenn die Aktie die mittelfristig entscheidende Unterstützungszone mit Schlusskursen unter 17,30 Euro durchbrechen sollte. Dieses Niveau von 17,30 Euro würde etwa einem Kurs von 2,70 Euro im Call Turbo-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 1,4:1 ergebe. (04.03.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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