|
 |
Call-Optionsschein auf Lufthansa: 98 Prozent Chance! - Optionsscheineanalyse 30.09.2021
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN CH1135083934/ WKN UH2XQU) der UBS auf die Aktie von Lufthansa (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) vor.
Der Aktienkurs der Lufthansa habe sich von den tiefen Niveaus im Jahr 2020 erholt und einen Aufwärtstrend ausgebildet, nur um das gewonnene Terrain durch eine Konsolidierung Anfang 2021 wieder zu verlieren. Die Kapitalerhöhung werde durchgezogen und verleihe dem Management wieder Spielraum für die Herausforderungen der Zukunft, wie das Verschlanken der Flotte und die Transformation hin zu einem weitgehend klimaneutralen Wirtschaften bis 2030.
Lufthansa habe seine angekündigte Kapitalerhöhung durchgezogen. Aktionäre würden vom 22. September bis zum 5. Oktober die Möglichkeit bekommen, neue Aktien zu einem Preis von 3,58 Euro zu beziehen. Für eine alte Aktie solle es jeweils eine neue geben. Das Management hoffe auf einen Bruttoemissionserlös von 2,1 Milliarden Euro. Die Lufthansa brauche das Geld um die in der Pandemie eingegangene Staatshilfe wieder zurück zu zahlen und freier agieren zu können.
Weiterhin werde Kapital gebraucht, um die Post-Corona-Planung in die Tat umzusetzen. Noch kämpfe der Vorstand um Carsten Spohr mit den Nachwehen der Coronakrise. Aber das Management habe sich intensiv mit der Strategie für die Zeit bis zum Jahr 2030 beschäftigt. Der Konzern und die Flugzeugflotte sollten schlanker werden. Zudem rücke das Thema Umweltschutz in den Mittelpunkt. Die Lufthansa-Flüge sollten bis 2030 zwar nicht emissionsfrei, aber deutlich umweltfreundlicher werden.
Unter der Prämisse, dass die Pandemie in den Destinationen der Lufthansa im Jahre 2021 weiter zurückgedrängt werde, sei für dieses Jahr noch ein Verlust je Aktie von aktuell 3,10 Euro eingeplant. Nach aktuellen Planzahlen sollte die Fluglinie 2023 wieder rund 0,75 Euro Gewinn je Aktie einfliegen und ein erwartetes KGV 2023 von 8,63 ausweisen. Bei Umsetzung der geplanten Zahlen sei die Lufthansa aus heutiger Sicht günstig bewertet.
Die Kapitalerhöhung sei im aktuellen Kurs seit dem 22. September bereits eingepreist und habe für einen Overnight-Gap von 26 Prozent gesorgt. Der Gap spiegele die Verwässerung durch die neu ausgegebenen Aktien wieder. Die letzten sechs Handelstage würden eine Range definieren, die von den Marken 5,99 Euro auf der Unterseite und 6,67 Euro auf der oberen Seite begrenzt werde. Die Öffnung der US-Grenzen für geimpfte Passagiere aus Europa sollte sich positiv auf den Kurs der Lufthansa auswirken und die Range nach oben erweitern.
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Lufthansa-Aktie bis auf 7,16 Euro ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 35% und dem Ziel bei 7,16 Euro (0,91 Euro beim Optionsschein) bis zum 29.11.2021 sei eine Rendite von rund 98% zu erzielen. Sinke der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 5,75 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 60% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,61 zu 1, wenn bei 5,75 Euro (0,18 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen werde. (30.09.2021/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|