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Call-Optionsschein auf Infineon: 60 Prozent Chance! - Optionsscheineanalyse 04.10.2021
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000JJ86HH6/ WKN JJ86HH) von J.P. Morgan auf die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) vor.
Infineon habe nach einer Schwächephase bei der Unterstützung am Level von 30,20 Euro nach oben gedreht und die obere Begrenzung der Seitwärtsrange bei 37,01 Euro getestet. Dieser Widerstand sei schon mehrmals getestet worden und sollte mittelfristig überwunden werden. Kurzfristig betrachtet müsse der Aktienkurs des Chipriesen aber der schlechten Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten Tribut zollen.
Infineon entwickele sich seit Monaten äußerst dynamisch. Im jüngsten Quartal sei der Umsatz um ein Viertel auf gut 2,7 Milliarden Euro geklettert. Die Fabriken seien am Limit, die Auftragsbücher randvoll. Infineon könne gar nicht so viel liefern, wie die Kunden bestellen würden. Der Halbleiterriese reagiere nun auf die Knappheit und wolle die Preise erhöhen.
Langfristiges Ziel des Konzerns über einen Branchenzyklus hinweg sei eine Marge von 19 Prozent und ein jährliches Umsatzplus von mehr als neun Prozent. Höhere Preise würden dafür sorgen, dass das Chip-Angebot nachziehe und die Verknappung am Weltmarkt bei Halbleiterprodukten für die Automobilindustrie beseitigt werde. Der Infineon-CEO gehe auch davon aus, dass die Chipverknappung bis ins Jahr 2022 andauern werde.
Analysten würden Infineon positiv bewerten. Die US-Investmentbank Goldman Sachs habe die Einstufung für Infineon vor dem Kapitalmarkttag Anfang Oktober auf "buy" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Im Fokus stünden Kapazitätsausweitungen, die Preisdynamik sowie die Aussichten für SiC-Bauteile (Siliziumkarbid) und Elektromobilität, habe Analyst Alexander Duval in einem am 30. September vorliegenden Ausblick geschrieben. Dies eröffne ein ungehebeltes Potenzial von knapp 30 Prozent.
Im übergeordneten Bild habe Infineon seit dem coronabedingten Sell Off Mitte März 2020 seinen Aktienkurs von 10,55 Euro bis auf 34,90 Euro mehr als verdreifacht. Bevor der Aktienkurs von Infineon der schlechten Stimmung an den Aktienmärkten Tribut habe zollen müssen, sei die obere Begrenzung der Seitwärtsrange bei 37,01 Euro im September 2021 mehrmals getestet und auch dreimal überschritten worden. In dieser Phase habe es der Halbleiterkonzern geschafft, sich von den Konkurrenten wie NXP auf Sicht von einem Monat klar abzusetzen. Unter den aktuellen Prämissen am Markt sei ein weiterer Kursrückgang nicht auszuschließen, auch wenn der Halbleitermarkt aktuell brumme und die Kapazitäten bei Infineon erweitert würden.
Infineon habe nach einer Schwächephase bei der Unterstützung am Level von 30,20 Euro nach oben gedreht und die obere Begrenzung der Seitwärtsrange bei 37,01 Euro getestet. Dieser Widerstand sei schon mehrmals getestet worden und sollte mittelfristig überwunden werden. Kurzfristig betrachtet müsse der Aktienkurs des Chipriesen aber der schlechten Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten Tribut zollen.
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Infineon-Aktie bis auf 39,01 Euro ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional mit einem Omega von 7,08 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 36% und dem Ziel bei 39,01 Euro (2,49 Euro beim Optionsschein) bis zum 02.12.2021 sei eine Rendite von rund 60% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 34,83 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 38% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,55 zu 1, wenn bei 34,83 Euro (0,96 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order angedacht werde. (04.10.2021/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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