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Call-Optionsschein auf Deutsche Telekom: Einstiegslevel wieder günstiger! - Optionsscheineanalyse 15.12.2023
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000MB30SR1/ WKN MB30SR) von Morgan Stanley auf die Aktie der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) vor.
Das Management der Deutschen Telekom habe das Ziel, die Aktionäre durch eine gesteigerte Dividende und Aktienrückkäufe zu belohnen. Dieses Ziel könnte vom Plan eines Verkaufs der staatlichen Anteile infrage gestellt werden. Die Marktteilnehmer würden nach dem ersten Schock schon wieder zurückrudern und den Tagesverlust verringern.
Ein Bericht des "Spiegel" habe leichte Gewinnmitnahmen bei der Deutschen Telekom am gestrigen Donnerstagvormittag kräftig verstärkt. So seien die Deutsche Telekom-Aktien um über 4 Prozent abgesackt. Laut dem Magazin wolle die Bundesregierung die Sanierung der Deutschen Bahn mit Verkäufen von Aktien der Telekom sowie der DHL finanzieren. Die Ampel habe nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts umdenken müssen.
Bei der Telekom, bei der der Bund derzeit 30,5 Prozent der Aktien halte, wolle die Regierung wohl nur noch eine strategische Beteiligung von 25 Prozent zuzüglich einer Aktie halten. Als Unterstützung für den Aktienkurs der Telekom sei sicherlich die Forderung der Monopolkommission zu werten, auf eine milliardenschwere Frequenzauktion zu verzichten. Die bisherigen Nutzungsrechte sollten stattdessen um drei Jahre verlängert werden.
Die Aktie der Deutschen Telekom habe 2022 zu den großen Gewinnern im DAX gehört. Auch 2023 habe vielversprechend begonnen, nur habe der gestrige Abverkauf der Aktie rund 3,61 Prozent an Performance gekostet. Gemessen vom Kurs am 2. Januar 2023 entspreche dies noch immer einer Jahresprognose von knapp 16 Prozent. Nach dem partiellen Hoch am 5. April 2023 bei 23,13 Euro habe der Aktienkurs bis zum Supportbereich bei 18,64 Euro nachgegeben. Der folgende Test der Widerstandszone bei 20,60 Euro habe erst beim dritten Mal zur Überwindung dieser Marke geführt.
Aktuell notiere der Kurs bei 21,74 Euro und verdaue das Kursminus von 4,23 Prozent. Damit habe der Kursverlauf kurz vor dem Widerstand bei 23,13 Euro nach unten gedreht. Starte der deutsche Staat mit dem Abverkauf der Telekom-Aktien, sei dies mit einem entscheidenden Hindernis für einen nachhaltigen Hochlauf zu werten. Andererseits sei von der Intention einer Maximierung des Verkaufserlöses auszugehen. Bei Betrachtung der Kennzahl KGV würden die aktuellen Planzahlen für 2025 zu einem erwarteten KGV von 11,86 führen. Damit liege der Wert weit unterhalb des Durchschnittes der historischen KGVs.
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Telekom-Aktie bis auf 24,08 Euro ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional mit einem Omega von 5,33 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 21% und dem Ziel bei 24,08 Euro (5,19 Euro beim Optionsschein) sei bis zum 16.01.2024 eine Rendite von rund 57% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 20,60 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 28% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 2 zu 1, wenn bei 20,60 Euro (2,37 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen werde. (15.12.2023/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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