|
 |
Investmentidee: NVIDIA der KI-Gewinner mit Aktiensplit - Optionsscheineanalyse 28.06.2024
Bank Vontobel Europe AG
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von NVIDIA (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.
Wenn es um KI gehe, komme man an der Hardware von NVIDIA kaum vorbei. Nun habe das kalifornische Unternehmen kürzlich einen Aktiensplit durchgeführt, was bedeute das für Anleger und wie könnte es mit NVIDIA weitergehen?
Der führende Chiphersteller NVIDIA habe im Rahmen der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen einen Aktiensplit angekündigt. Jede gehaltene Aktie sei mit dem Verhältnis 1 zu 10 gesplittet worden. Dieser Schritt sei für Anleger von großer Bedeutung, insbesondere angesichts des beeindruckenden Kursanstiegs der NVIDIA-Aktie seit Jahresbeginn.
Getrieben vom anhaltenden Boom im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) habe sich der Kurs der NVIDIA-Aktie seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Mit einem Allzeithoch von weit über 1.000,00 US-Dollar sei die Aktie für einige Kleinanleger unerschwinglich geworden. Durch den Aktiensplit, bei dem jede gehaltene Aktie in zehn neue Aktien aufgeteilt werde, sei der Preis pro Aktie optisch auf rund 120,00 US-Dollar gesunken. Dies könnte neue Kleinanleger anziehen und die Nachfrage nach NVIDIA-Aktien weiter steigen lassen.
Kurzzeitig habe NVIDIA sogar Microsoft als wertvollstes Unternehmen abgelöst, aktuell (24.06.2024) liege NVIDIA mit 3,1 Billionen US-Dollar auf Platz 3 hinter Microsoft und Apple. Getrieben werde der Anstieg vor allem durch die steigende Nachfrage nach Chips, die für das Training und den Betrieb von KI-Anwendungen unerlässlich seien. NVIDIA dominiere derzeit den Markt für KI-Chips mit einem Marktanteil von 80 Prozent. Zu den leistungsstarken Chips würden unter anderem der H100 oder auch die neuen Blackwell GPUs zählen. Der Wandel von NVIDIA aus dem Gaming-Bereich heraus sei vor allem auch dem CEO Jensen Huang zu verdanken, der durch Investitionen in diesen Bereich in den letzten Jahren den Weg für den heutigen Erfolg geebnet habe.
AWS, einer der weltweit größten Cloud-Anbieter, habe eine neue Zusammenarbeit mit NVIDIA angekündigt. So sei unter dem Projektnamen "Ceiba" exklusiv einer der schnellsten KI-Supercomputer geplant. Die Partnerschaft zwischen NVIDIA und AWS bestehe bereits seit über 13 Jahren. NVIDIA habe auch Partnerschaften mit anderen Partnern, darunter das derzeit wertvollste Unternehmen der Welt.
So würden beispielsweise die fortschrittlichsten Chips von NVIDIA in den Cloud-Diensten von Microsoft wie Azure eingesetzt. Damit könnten Entwickler ihre umfangreichen KI-Modelle effizient einsetzen und trainieren. Gerade im Bereich des maschinellen Lernens, der Data Science oder auch der künstlichen Intelligenz seien die leistungsfähigen Grafikchips von NVIDIA unverzichtbar. Diese beiden beispielhaften Kooperationen würden die Bedeutung von NVIDIA als Branchenprimus im Bereich Cloud Computing zeigen.
Die starke finanzielle Leistung von NVIDIA spiegele sich auch in den jüngsten Quartalszahlen wider. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 habe NVIDIA einen Umsatz von 26 Milliarden US-Dollar erzielt, was einer starken Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal entspreche. Der Gewinn habe 15 Milliarden US-Dollar betragen, mehr als sieben Mal so viel wie im Vorjahresquartal. Die Umsatzprognose für das laufende Quartal liege bei 28 Milliarden US-Dollar.
NVIDIA sei mit seinen Chips derzeit einer der großen Gewinner der laufenden KI-Revolution. Dies spiegele sich auch in den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen wider. Gerade die entsprechenden Partnerschaften und Investitionen der letzten Jahre würden sich jetzt auszahlen. Mit dem kürzlich erfolgten Aktiensplit sei die NVIDIA-Aktie auch optisch vor allem für Kleinanleger attraktiver geworden.
Eine Investmentidee sei zum Beispiel ein Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VD60LB4/ WKN VD60LB) auf die Aktie von NVIDIA. Der Optionsschein sei mit einem Basispreis und einer Barriere in Höhe von USD 145,20 emittiert worden. Der Kaufpreis liege bei EUR 19,30. Der anfängliche Referenzpreis betrage USD 115,43.
Interessant sei zudem ein Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VD8P366/ WKN VD8P36) auf die Aktie von NVIDIA. Der Optionsschein sei mit einem Basispreis und einer Barriere in Höhe von USD 86,00 emittiert worden. Der Kaufpreis liege bei EUR 3,75. Der anfängliche Referenzpreis betrage USD 115,18.
Eine Investmentidee könnte auch ein Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VD7QJH6/ WKN VD7QJH) auf die Aktie von NVIDIA sein. Der Optionsschein sei mit einem Basispreis und einer Barriere in Höhe von USD 153,00 emittiert worden. Der Kaufpreis liege bei EUR 2,63. Der anfängliche Referenzpreis betrage USD 121,48.
Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.
Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten.
Marktrisiko / Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats könne während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts falle.
Währungsrisiko: Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro sei und der Index Aktien und Wertpapiere enthalte, die in anderen Währungen notieren würden (z.B. US-Dollar), hänge der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch könne der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.
Erhöhtes Verlustrisiko: Wegen der Hebelwirkung bestehe bei Hebelprodukten, wie z.B. bei den hierin genannten Turbo-Optionsscheinen und Mini Futures, ein erhöhtes Verlustrisiko (Totalverlustrisiko). (Ausgabe vom 27.06.2024) (28.06.2024/oc/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|