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Open End Turbo Long auf Broadcom: Unsicherheit könnte wieder sinken - Optionsscheineanalyse


09.09.2024
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000ME5AKP5/ WKN ME5AKP) von Morgan Stanley auf die Broadcom-Aktie (ISIN US11135F1012/ WKN A2JG9Z) vor.

Die US-Chipwerte hätten eine verlustreiche Woche hinter sich gebracht. Der Philadelphia-Halbleiterindex verliere in der vergangenen Woche rund 11,8 Prozent. Das sei der größte Verlust seit Januar 2022. Der größte Belastungsfaktor für den SOX sei der Einbruch von Broadcom um über 10 Prozent gewesen.

Letzte Woche am Freitag habe der Geschäftsausblick von Broadcom die Investoren des Chipunternehmens enttäuscht. Die Aktien des Unternehmens, das neben NVIDIA als Nutznießer des Booms im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) gelte, seien als Schlusslicht im NASDAQ 100 um mehr als 10 Prozent auf 137,00 US-Dollar gefallen. Am Markt habe es geheißen, dass das herkömmliche Chip-Geschäft abseits von KI-Anwendungen etwas enttäuschend gewesen sei. Obwohl der KI-Bereich in den letzten Monaten die Aktien auf ein Rekord Niveau getrieben habe, bleibe die Entwicklung dort weiterhin robust. Broadcom habe Einnahmen von etwa 14 Milliarden US-Dollar für das laufende Geschäftsquartal prognostiziert. Experten hätten mit etwas höheren Zahlen gerechnet. Der Analyst Ross Seymoure von der Deutschen Bank habe dem Halbleiterkonzern solide Zahlen bestätigt, jedoch die hohen Erwartungen betont.

Zum Chart


Der aktuelle Aktienkurs von Broadcom habe beinahe das Niveau des Einbruchs von Anfang August erreicht. Damals sei der Broadcom-Kurs kurz auf ein Tief gefallen, dessen Niveau bei 128,50 US-Dollar bereits Ende Januar gehandelt worden sei. Noch Mitte Juni hätten die Broadcom-Aktien ein Allzeithoch auf dem Niveau von 184,96 US-Dollar markiert. Seit dem Erreichen dieses Rekordniveaus sei der KI-Hype abgeflacht. Dies habe sich in den vergangenen Monaten auch bei NVIDIA bemerkbar gemacht, dem KI-Favoriten der Anleger. Auch die NVIDIA-Papiere seien am Freitag um rund 4,09 Prozent gefallen. Doch mit diesen Rückgängen sei die Broadcom-Aktie in einen Bereich gefallen, wo sich die Volatilität wieder beruhigen könnte. Auch nach dem Allzeithoch von Mitte Juni habe die Abwärtssequenz im Unterstützungsbereich zwischen 140,91 US-Dollar und 118,28 US-Dollar wieder nach oben gedreht. Historisch betrachtet sei die Volatilität der US-Aktien im September und Oktober zwar höher, dieses Mal könnte aber eine akzentuierte Zinssenkung der FED in 9 Tagen das Blatt wieder wenden.

Fazit

Der größte Belastungsfaktor für den SOX sei der Einbruch von Broadcom um gut 10 Prozent gewesen.

Mit einem Open End Turbo Long von Morgan Stanley könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Broadcom-Aktie in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,83 profitieren. Das Ziel sei bei 161,22 US-Dollar angenommen (52,83 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte beim Basiswert bei 118,28 US-Dollar platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs von 14,10 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1. (09.09.2024/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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