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Open End Turbo Short auf Porsche AG: Angeschlagen! Optionsscheineanalyse 24.03.2025
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Short-Optionsschein (ISIN DE000MJ4XDA2/ WKN MJ4XDA) von Morgan Stanley auf die Porsche AG-Vorzugsaktie (ISIN DE000PAG9113/ WKN PAG911) vor.
Die Aktien des Autobauers Porsche AG seien gemessen am Allzeithoch um 57 Prozent zurückgegangen. Die Aktionäre würden zu viel Unsicherheit scheuen, nachdem auf die Exporte in die USA ein Strafzoll von 25 Prozent drohe. Unter den deutschen Autobauern sei Porsche mit 30 Prozent Exportanteil in die USA Spitzenreiter.
Das primäre Zielland für die exportierten europäischen Pkws im Jahr 2024 seien die Vereinigten Staaten gewesen, die einen Anteil von 13,1 Prozent aller neu exportierten Fahrzeuge ausgemacht hätten. Die potenzielle Einführung von Zöllen seitens der Vereinigten Staaten hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die bereits angeschlagene Automobilindustrie in Europa, insbesondere auf die Hersteller aus Deutschland. Der US-amerikanische Markt zähle für sämtliche deutsche Hersteller zu den bedeutendsten Absatzmärkten. Im Jahr 2024 seien in Nordamerika rund 30% der Porsche- und etwa 16% der BMW-Fahrzeuge abgesetzt worden. Die Vereinigten Staaten hätten bereits Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Importe von Stahl und Aluminium implementiert.
Zum Chart
Seit dem Allzeithoch vom 29. Mai 2023 habe der Aktienkurs der Porsche AG in drei Wellen Kursverluste hinnehmen müssen. Vom Hoch bei 120,80 Euro habe der Kurs bis dato gut 57 Prozent auf 51,96 Euro nachgegeben. Am vergangenen Freitag, dem 21. März. 2025 sei das Allzeittief bei 51,28 markiert worden. Der übergeordnete Abwärtstrend erscheine aus heutiger Sicht intakt. Die große Unsicherheit eines drohenden Handelskrieges mit den USA hänge noch immer wie ein Damoklesschwert über der Aktie. Die Markierung eines neuen Allzeittiefs innerhalb der nächsten Wochen erscheine unter diesen Voraussetzungen als mögliche Variante. Dass die Marktteilnehmer das Allzeittief bereits gesehen hätten und der Kurs einen Boden ausbilde, könne aber auch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Betrachtungsweise mit kürzerem Horizont könnte das aktuelle Chartbild auch als Bodenbildung interpretiert werden, nachdem aktuell die Unterstützung bei 51,40 Euro getestet werde. Die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 12. März 2025 habe nicht für einen festeren Kurs gesorgt. Ein Durchbruch der Widerstandszone bei 65,62 Euro erscheine daher aus heutiger Sicht als nahezu ausgeschlossen. Unter den oben skizzierten Argumenten sei auch die Konsensschätzung für das Wachstum des Bilanzgewinns von 28 Prozent in den Geschäftsjahren 2025 bis 2027 zu hinterfragen.
Fazit
Die Aktionäre der Porsche AG würden zu viel Unsicherheit scheuen, nachdem auf die Exporte in die USA ein Strafzoll von 25 Prozent drohe.
Mit einem Open End Turbo Short von Morgan Stanley könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Porsche AG in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,88 profitieren. Das Ziel sei bei 44,41 Euro angenommen (2,03 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte beim Basiswert bei 57,28 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergebe sich daraus ein Stoppkurs von 0,74 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1. (24.03.2025/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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