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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 47,93 € |
48,00 € |
-0,065 € |
-0,14 % |
21.04/17:29 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006231004 |
623100 |
- € |
- € |
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Infineon-Optionsscheine attraktiv 06.04.2004
Performaxx-Anlegerbrief
Die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" halten je nach Kursentwicklung den Call (ISIN DE0007387847 / WKN 738784) bzw. den Put (ISIN DE0009549055 / WKN 954905) auf die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) für ein attraktives Optionsschein-Investment.
Bei der letzten Bilanzpressekonferenz habe Ex-Konzernchef Ulrich Schumacher ein recht passables Zahlenwerk präsentiert - jedoch habe der privat leidenschaftliche Rennfahrer beim gewohnt bullishen Ausblick das Gaspedal nicht gefunden. Frage sich nun, ob vielleicht schon der vorhersehbare "Rücktritt" die unüblich verhaltene Gangart inszeniere oder durch die über lange Zeit nicht enden wollende Talfahrt der Speicherpreise verursacht worden sei. Trotz des mäßigen Ausblicks samt aktueller Neuerungen in der Konzernspitze habe die Aktie relativ regungslos in ihrer momentanen Seitwärtsphase verharrt.
Geschichtlich betrachtet sei Infineon ein recht junges Börsenunternehmen: Vor gut vier Jahren zu 35 Euro zugeteilt habe die Aktie mit der Erstnotiz von 70,20 Euro einen Zeichnungsgewinn von exakt 100% verzeichnet. Die Kurssteigerungen seien darauf nur mehr kurzfristiger Natur gewesen und hätten ganze vier weitere Monate bis zum Höhepunkt bei 93,60 Euro angehalten. Von dort sei der Kurs des Speicherherstellers steil abwärts geglitten und habe sich erst zwei Jahre später im mittleren einstelligen Bereich wieder gefunden.
Der Tiefpunkt habe sich im Oktober 2002 bei 5,03 Euro eingestellt und sei im März des folgenden Jahres zwar nochmals angetestet, jedoch nicht mehr unterschritten worden. Dieses doppelbodenartige Gebilde sei Grundlage der letztjährigen Kurserholung gewesen, die eine Überwindung der Abwärtstrends auf allen Zeitebenen nach sich gezogen habe.
So habe weder der mittel- noch langfristige Abwärtstrend eine wirkliche Hürde dagestellt. Jedoch habe letzterer die Aufwärtsdynamik der Sommermonate deutlich an Kraft gekostet zu haben scheinen, so dass die nächst gelegene horizontale Widerstandslinie bei 13,70 Euro das vorläufige Ende der Gegenbewegung bedeutet habe. Seit September 2003 würden die Anteilsscheine nun relativ schmalbandig seitwärts in einer leicht fallenden Dreiecksformation korrigieren.
Von Tag zu Tag würden sich die eingrenzenden Dreieckslinien mehr und mehr zuspitzen und dürften folglich bald ein Handelssignal in jene Ausbruchsrichtung erzeugen. Die leicht aufsteigende, unterstützende Linie der Dreiecksformation notiere knapp oberhalb der Marke von 10,60 Euro. Von oben herab hemme der obere Dreiecksschenkel, aktuell auf dem Niveau von 12,20 Euro, seit dem letztjährigen Hochpunkt bei über 13,70 Euro die Weiterentwicklung.
Ein Break einer der beiden eingrenzenden Linien würde das charttechnisch symmetrische Dreieck vollenden und wie bereits erwähnt ein Handelssignal auslösen. So impliziere der Bruch der Widerstand bildenden oberen Seite ein Kaufsignal, während eine Unterschreitung des unten liegenden Pendants ein Verkaufssignal habe entstehen lassen. Ein daraus gebildetes zyklisches Kaufsignal würde zumindest kurzfristig neue Kräfte bis an das letztjährige Hoch bei rund 13,70 Euro und nach Überspringen dieser Barriere weitere Kursgewinne bis an den Widerstandsbereich von 17 Euro ermöglichen.
Im negativen Fall, also bei Unterschreitung der unteren Dreieckslinie bei 10,60 Euro, würde ein Verkaufssignal in Richtung der Unterstützung von 9 Euro generiert und das Dreieck zur Flaggenformation degeneriert. Würde dabei die Abwärtsbewegung mit korrektiven Zügen vonstatten gehen, dürfte es sich nur um eine Ausdehnung der Korrekturbewegung, nicht aber um eine völlige Trendumkehr handeln.
Die aktuelle Kursentwicklung bei Infineon lasse allen weiteren negativen Nachrichten und Unternehmenskennzahlen zum Trotz Spielraum für mögliche Trading-Ansätze. So bieten würden die Aktien des Halbleiterherstellers der charttechnischen Analyse der Experten zufolge kurz- bis mittelfristiges Aufwärtspotenzial in die genannten Widerstandsbereiche bis maximal 17 Euro, sobald die Marke von 12,20 Euro erklommen werde.
Bricht hingegen der Kurs unter das Unterstützungslevel von 10,60 Euro, seien die Aufwärtsambitionen stark beeinträchtigt und kurzfristige Short-Positionen viel versprechend. An beiden Szenarien können spekulativ ausgerichtete Anleger mit den Call- und Put-Derivaten profitieren. Um das Risiko eines Fehlsignals in dieser Richtung klein zu halten, sollte das Stopp-Loss-Limit nach Einstieg jeweils ca. 15% unterhalb des Derivatekurses fixiert werden.
Die von Goldman Sachs emittierten Call- bzw. Put-Optionsscheine auf die Infineon-Aktie erachten die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" je nach Kursentwicklung als attraktive Anlageinstrumente.
| WKN | 738784 | 954905 |
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| OS-Typ | Amerik. Call | Amerik. Put | | Emittent | Goldman Sachs | Goldman Sachs | | Underlying | Infineon | Infineon | | Basispreis | 12,00 Euro | 14,00 Euro | | Kurs Underlying | 12,75 Euro | 12,75 Euro | | Bezugsverhältnis | 2/1 | 2/1 | | Laufzeit | 17.12.2004 | 21.06.2004 | | Aufgeld in % | 10,82 | 2,90 | | Omega | 3,91 | -5,29 | | Preis OS | 1,07 Euro | 0,82 Euro |
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