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BWT nicht zu hoch bewertet


06.04.2001
Bank Hofmann

BWT (WKN 884042) ist eine in Mondsee/Österreich domizilierte, international tätige Gruppe im Bereich der Wassertechnologie, berichten die Analysten der Bank Hofmann.

Das Unternehmen übernehme das Wassermanagement in sämtlichen Teilen des Kreislaufs von der Quelle bis zum Sickerwasser in den Technologiebereichen Trinkwasser, Schwimmbadwasser, Prozess- und Reinstwasser sowie in der Abwassertechnik. Die Gesellschaft zeichne sich durch eine hohe Innovationskraft in diesen Tätigkeitsfeldern aus, denn es würden ca. 60% des Umsatzes mit Produkten, die innerhalb der letzten drei Jahre auf den Markt gekommen seien, erzielt. Dabei profitiere BWT vom technologischen Umbruch in der Wasseraufbereitung: Alte Vorgehensweisen wie das Chlorieren von Trink- und Badewasser würden durch neue Methoden abgelöst. Ausgefeilte membranbasierte, Ultraviolett- und Ozon-Systeme würden neuerdings zur Wasserreinigung eingesetzt.


Diese würden nicht nur Verschmutzungen, Bakterien und Viren entfernen, sondern auch grössere Durchflussmengen erlauben und damit eine höhere Effizienz bringen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 habe die Gruppe einen konsolidierten Konzernumsatz von 380 Mio. EUR erzielt und erwarte einen Jahresgewinn von 15 Mio. EUR. Die Brennstoffzelle sollte die Energieversorgung in den nächsten Jahren revolutionieren. Verschiedenste Einsatzgebiete seien denkbar, vom Mobiltelefon bis zum Auto. Voraussichtlich würden die ersten Brennstoffzellen im portablen Bereich eingesetzt werden, also in Handys und Laptops. Marktstudien würden bis 2005 von einem Umsatzpotenzial in Europa von 3 Mrd. EUR ausgehen. Eine Brennstoffzelle bestehe aus zwei Elektroden–einer Anode (–) und einer Kathode (+)–getrennt durch einen Elektrolyten.

Für die Polymer-Elektrolyt-Membran Brennstoffzelle habe BWT eine spezielle Membran entwickelt, die den Elektrolyten ersetzte. Führe man der Anode Wasserstoff zu, würden dort Elektronen, also nutzbare elektrische Energie, abgespaltet. Diese würden über einen Verbraucher zurück zur Kathode geführt. Dort reagiere das Elektron mit dem bei der Anode entstandenen Wasserstoffproton, das durch die von BWT entwickelte Membran diffundiere, mit Sauerstoff zum einzigen Nebenprodukt, nämlich Wasser. Diese Membran sei den bisherigen Fluorpolymeren deutlich überlegen. Sie sei nicht nur kostengünstiger und umwelt-freundlicher, sondern auch rezyklierbar.

Eine Studie von Arthur D. Little gehe für solche Membrane von einem jährlichen Marktvolumen von 300 Mio. EUR aus. Im laufenden Jahr plane BWT Verkäufe im Gegenwert von 2.2 Mio. EUR. BWT ermögliche dem risikobewussten Investor, in eine umweltfreundliche Zukunftstechnologie zu investieren. Das bestehende solide Basisgeschäft sichere nach unten ab und der daraus resultierende operative Cash Flow erlaube die Finanzierung der Forschung und Entwicklung für die neuen Technologien. Als Risikofaktor würden die Analysten die Möglichkeit sehen, dass von einem Konkurrenzunternehmen eine noch leistungsfähigere Membran entwickelt werden könnte. Deshalb werde BWT nur als Zusatzwert und Beimischung für risikobewusste und wachstumsorientierte Anleger empfohlen. Mit einem geschätzten KGV 2001 von 29 sei die Aktie gemessen am Wachstumspotenzial nicht zu hoch bewertet.




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