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Endesa reduzieren 22.11.2005
Independent Research
Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, bewertet die Endesa-Aktie (ISIN ES0130670112 / WKN 871028) mit "reduzieren".
Die feindliche Übernahme von Endesa durch Gas Natural (GN) stehe vor neuen Barrieren. Ursache hierfür sei, dass der Gasversorger schon vor der Genehmigung der Übernahme durch die Behörden, mit Iberdrola eine Vereinbarung getroffen habe, Vermögenswerte in Höhe von 7 bis 9 Mrd. Euro zu veräußern. GN habe mit der Vereinbarung unter anderem wettbewerbsrechtliche Bedenken aus dem Weg räumen wollen.
Nach einer Zeitungsmeldung werfe das spanische Finanzministerium GN in einem vertraulichen Bericht Gesetzesbruch vor. Damit sei es wahrscheinlich, dass die spanische Wettbewerbsbehörde die Vereinbarung mit Iberdrola für nichtig erklärt. Jedoch habe GN mit den Einnahmen aus dem Asset-Verkauf den Baranteil von 7,8 Mrd. Euro finanzieren wollen. Die Analysten würden eine weitere Absenkung des ohnehin schon geringen Baranteils für unwahrscheinlich halten.
GN müsste damit neue Käufer suchen. Zwar habe Enel bereits vor Wochen Interesse angemeldet, jedoch stelle sich die Frage, in welchem Umfang und in welchem Zeitraum GN die Einnahmen erzielen könne. Die Analysten würden den Zusammenschluss der beiden Unternehmen weiterhin als sinnvoll einschätzen, dennoch habe sich die Wahrscheinlichkeit hierfür verringert.
Auf Basis ihres Kursziels von 21,30 Euro senken die Analysten von Independent Research ihr Votum für die Endesa-Aktie von "akkumulieren" auf "reduzieren".
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