|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
ASML Holding reduzieren 24.07.2001
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der ASML Holding (WKN 894248) unverändert auf "reduzieren" ein.
Die Ergebnisse von ASML haben den nach der Gewinnwarnung am 6. Juli reduzierten Erwartungen entsprochen. Höhere Fixkosten bei ASML USA hätten für einen Rückgang der Bruttomargen auf 27% (ohne Inventarabschreibungen) gegenüber 37% während des ganzen Jahres 2000 gesorgt. Der Handel bei ASML Europe sei etwas behaupteter gewesen, es sei jedoch zu einer Beschleunigung des Stornierungstrends während der Periode gekommen und die Unternehmensleitung habe auf Anzeichen einer verzögerten Einführung der 300mm Module seitens der Kunden hingewiesen.
Von dem Auftragsrückstand bei ASML von 188 Einheiten Ende Juni (gegenüber 255 Ende Dezember), sollten 85 Systeme im zweiten Halbjahr 2001 ausgeliefert werden. Da 32% des Rückstands gegenüber "Foundry-Produzenten" exponiert sei (die gegenwärtig unter einer Kapazitätsauslastung von rund 30% leiden würden) und 18% gegenüber den Speicherproduzenten (die gegenwärtig durch unter Produktionspreisen liegenden DRAM-Preisen beeinträchtigt würden), sei nach Ansicht der Analysten das Risiko weiterer Stornierungen im zweiten Halbjahr weiterhin hoch.
ASML bestätige die Ansicht, dass ein Aufschwung der Fundamentaldaten der Halbleiter vor dem zweiten Halbjahr 2002 unwahrscheinlich sei. Die Unternehmensleitung sei der Ansicht, dass ein Aufschwung der zugrundeliegenden Verbrauchernachfrage im ersten Quartal 2002 unwahrscheinlich sei und Anzeichen eines Aufschwungs erst im zweiten Halbjahr 2002 auftreten würden.
Bei der Commerzbank sei man der Meinung, dass ASML gegenüber Vergleichsunternehmen aus dem Bereich Halbleiter-Produktionseinheiten und auf historischer EV/Umsatz-Basis überbewertet sei. Ein Aufschwung der Umsatzprognosen könne noch 12 Monate auf sich warten lassen und man sie zusätzlich der Ansicht, dass die derzeitige Bewertung in einem Handelsumfeld, in dem weiterhin keine Transparenz bestehe, ein zu hohes Aufschwungspotential einpreise.
Daher könne man dem Titel weiterhin nur ein "reduzieren"-Rating verleihen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|