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DSM neutral 27.10.2006
HypoVereinsbank
München (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Andreas Heine von der HypoVereinsbank verleiht der Aktie von DSM (ISIN NL0000009819 / WKN A0HGWN) weiterhin das Rating "neutral".
Die Gesellschaft visiere für das Gesamtjahr 2006 einen Anstieg im operativen Ergebnis um 6 bis 8% an.
Dies entspreche einer EBIT-Bandbreite zwischen 834 und 850 Millionen Euro. Danach werde das EBIT im vierten Quartal 2006 bei 185 bis 200 Millionen Euro liegen. Im dritten Quartal 2006 sei das EBIT um 3% auf 209 Millionen Euro gesunken. Auf Sektorebene habe dabei Nutrition einen heftigen Rückgang um 16% gezeigt. Dieser sei aber durch ein besonders gutes Vorjahresquartal erklärbar. Anhaltend ertragsschwach sei der Pharmasektor gewesen. Beide Industriesektoren hätten die Ertragslage q-o-q halten können. Dies werte man angesichts der gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten als Erfolg. In den ersten neun Monaten habe der Konzern den operativen Cashflow nicht verbessern können.
Im Bereich Nutrition steige die Nachfrage weiter, sei aber im Gegensatz zu den Vorquartalen durch Währungseffekte und Preisrückgänge mehr als aufgezehrt worden. Die Spezialprodukte würden einen gegenüber dem zweiten Quartal weiter gestiegenen Verlust zeigen. Dies sei durch den enorm gestiegenen Tuluolpreis verursacht worden. Ab dem vierten Quartal 2006 gebe es hier aber eine gewisse Entlastung. Bei Food-Specialities seien die Umsätze und Erträge aufgrund der ausgelaufenen Lohnfertigung von Phytase für BASF zurückgegangen. Im gesamten Sektor seien die Fixkosten gestiegen, da die Innovationen vorangetrieben würden. Für das vierte Quartal erwarte DSM aber ein höheres EBIT als im Vorjahr. Die Analysten von der HypoVereinsbank würden in den nächsten Quartalen nur von einem geringen Ertragspotenzial ausgehen.
Der Pharmasektor sei weiterhin in der Restrukturierungsphase. Die Ertragslage sei anhaltend schwach. Dabei würde eine weitere USD-Schwäche oder fallende Anti-Infective-Preise das Damoklesschwert bleiben. Der Bereich Performance Materials habe erneut positiv überrascht. So habe das Ergebnis gehalten werden können. Treiber der Entwicklung seien einmal mehr Engineering Plastics und Dyneema gewesen. In beiden Einheiten habe DSM sehr erfolgreiche Produkte, die die Erfolgsstory seit Jahren tragen würden. Allerdings sei die Dynamik des Sektors nach Ansicht der Analysten der HypoVereinsbank nicht mehr hoch genug, um das Momentum der ganzen Gruppe zu tragen. Im Bereich Industrial Chemicals habe DSM trotz des sehr hohen Benzolpreises das Ergebnis q-o-q halten können.
Pharma und Nutrition würden Schwächetendenzen zeigen und die Investmentstory belasten, anstatt sie zu unterstützen. Bei einem möglichen konjunkturellen Abschwung müssten diese beiden Einheiten das Ergebnis stabilisieren. Bei Performance Materials erwarte man keine Margenexpansion. Industrial Chemicals seien zu zyklisch, als dass sie die Aktie voranbringen könnten. Vor diesem Hintergrund rechne man nur mit geringen Kurssteigerungen. Die Aktie notiere bei 35,59 Euro. Das Kursziel sehe man weiterhin bei 37 Euro.
Die Analysten von der HypoVereinsbank verleihen der Aktie von DSM weiterhin das Rating "neutral". (27.10.2006/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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