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Österreichische Post halten


01.12.2006
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) von "akkumulieren" auf "halten" herunter.

In dem aktuellen Report der Erste Bank seien die vor einigen Wochen verlautbarte Akquisition der deutschen trans-o-flex und die eben veröffentlichten Quartalszahlen nun berücksichtigt. Der Kauf der trans-o-flex könnte sich zwar kurzfristig leicht negativ auf die Ergebnisse der Post auswirken, da unter Umständen am Ende des Jahres außerplanmäßige Abschreibungen von immateriellen Vermögensgegenständen vorgenommen würden, langfristig werde sich diese Transaktion jedoch sehr positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Folglich hätten die Analysten ihre Gewinn pro Aktie Schätzung für 2006 von EUR 1,40 auf EUR 1,38 reduziert, für 2007 und 2008 würden sie aber nun mehr von EUR 1,73 bzw. EUR 1,93 (statt bisher EUR 1,48 und EUR 1,67) ausgehen.

Das Kursziel (12-Monats Sicht) der Analysten betrage nun EUR 37,60. Nach dem rasanten Anstieg des Aktienkurses bedeute dies allerdings eine Rückstufung von "akkumulieren" auf "halten". Zu erwähnen sei, dass die Analysten nach wie vor davon ausgehen würden, dass sich die fortschreitende Marktliberalisierung negativ auf das Geschäft der Post auswirke.


Die Annahmen der Analysten für das Briefgeschäft seien daher ein Nullwachstum im Jahr 2007 und Umsatzeinbussen von jeweils 0,5% in den Folgejahren. Dies habe zu Folge, dass der operative Gewinn in diesem Segment um rund EUR 54 Mio. abnehmen werde. Kompensiert werde diese Entwicklung von den ständig abnehmenden außerordentlichen Aufwendungen (speziell der Rückstellungen für Unterauslastungen).

Nichtsdestotrotz hätten die Analysten auch ein optimistisches Szenario gerechnet, in dem sie von (fast) keinen negativen Auswirkungen durch die Liberalisierung des Briefgeschäfts ausgehen würden. In diesem würden die Analysten einen theoretischen Wert pro Aktie in Höhe von EUR 45 (ebenfalls auf 12-Monats Sicht) errechnen.

Dem Anleger raten die Analysten der Erste Bank, die Aktie der Österreichischen Post zu behalten, da nicht nur eine durchwegs attraktive Dividendenrendite und ein Kurspotenzial im Falle des Ausbleibens von Umsatzeinbussen zu Buche stehen. Weitere mögliche Akquisitionen (die die Analysten in ihrem Modell natürlich unberücksichtigt lassen müssen) könnten der Aktie schon in Kürze zusätzliche Nahrung geben. Das Kursziel sehe man bei 37,60 Euro. (01.12.2006/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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