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Erste Bank gutes Chance/Risiko-Profil 15.01.2007
Wirtschaftswoche
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Erste Bank-Aktie (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) ein gutes Chance/Risiko-Profil.
Das Kreditinstitut sei ein Osteuropaspezialist. In Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Serbien seien die Österreicher schon dick im Geschäft. Im EU-Neuland Rumänien hätten sie 2006 die Übernahme der Banca Comerciala Romana abgeschlossen. Das Einzugsgebiet der Ersten Bank umfasse mehr als 120 Mio. Menschen - und die Rendite stimme. Von den rund 950 Mio. EUR Reingewinn 2006 stamme über die Hälfte aus Mittel- und Osteuropa. Insgesamt sei die Region 2006 auf ein Wirtschaftswachstum von gut 6 Prozent gekommen.
So stark wie in Osteuropa könne die Erste Bank auf dem Heimatmarkt Österreich nicht wachsen. Risiken aus dem Handel mit Aktien des Wettanbieters bwin hätten die Bank nach eigenen Angaben im letzten Jahr mit 70 Mio. EUR belastet. Außerdem solle es bei der Tochtergesellschaft S-Versicherung zu Verlusten gekommen sein. Sondererlöse aus Beteiligungsverkäufen dürften das Defizit abfedern. Für Konzernlenker Andreas Treichel seien Pannen dieser Art ein Grund mehr, die Neugliederung der Ersten Bank in eine Holding und acht Landesverbände konsequent durchzuziehen.
Mit einem Börsenwert von 18,6 Mrd. EUR würden die Erste Bank-Aktien (Bilanzsumme 163 Mrd. EUR) kein Sonderangebot darstellen. Die erstklassige Marktposition in Osteuropa würden sie allerdings auf Jahre hinaus zu einer der wachstumsstärksten Banken Europas machen.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Aktie der Erste Bank ein gutes Chance/Risiko-Profil. (Ausgabe 3) (15.01.2007/ac/a/a)
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