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EVN kaufen


02.03.2007
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie von EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) weiterhin zu kaufen.

Das Unternehmen habe in dieser Woche Zahlen für das erste Quartal 2006/07 gebracht, die geringfügig unter den Erwartungen der Analysten gelegen hätten. Die Umsätze seien um fast 12% auf EUR 612 Mio. angestiegen, hauptsächlich aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der mazedonischen Tochter ESM. Das operative Ergebnis sei jedoch mit EUR 75 Mio. um etwa 14% unter dem Vorjahreswert geblieben. Die Gründe dafür seien der extrem milde Winter auf der einen Seite, sowie negative Einmaleffekte in Südosteuropa auf der anderen gewesen.

Während in Österreich das Ergebnis trotz eines mengenmäßigen Rückgangs (Gas -21%, Wärme -5%) durch gestiegene Strom- und Gastarife (gültig ab 1. Dezember letzten Jahres) halbwegs habe ausgeglichen werden können, habe die Business Unit Südosteuropa ein operatives Ergebnis geliefert, das um fast EUR 10 Mio. unter dem des Vorjahres gelegen habe. Die Ergebnisse des Bereichs Umwelt seien weitgehend unverändert geblieben, und auch das Finanzergebnis habe sich konstant präsentiert.


Der Ausblick bleibe nach Meinung der Analysten trotz des ungewöhnlich warmen Winters positiv. Zwar würden die hohen Temperaturen und die mit 1. Januar erhöhten Netztarife das Ergebnis des 2. Quartals belasten, diese sollten aber durch die ebenfalls erhöhten Strom- und Gastarife teilweise kompensiert werden. Der Bereich Umwelt sollte aufgrund der Fertigstellung zweier Großprojekte in Moskau am Ende des Geschäftsjahres ebenfalls eine eindeutig positive Entwicklung aufweisen.

Das Finanzergebnis werde trotz einer um 50% gestiegenen Verbunddividende in Höhe von EUR 29 Mio. leicht unter dem des Vorjahres bleiben, weil diesmal keine positiven Einmaleffekte zu erwarten seien. Auf der anderen Seite sei das operative Ergebnis des Vorjahres durch außerordentliche Abschreibungen im Netzsegment (insgesamt EUR 33 Mio.) belastet gewesen. Da es aus heutiger Sicht keine Anzeichen für solche Vorsichtsmaßnahmen gebe, rechne man mit einem weiteren Rekordergebnis 2006/07.

Die Analysten würden ihre Schätzungen unverändert lassen. Für das heurige Geschäftsjahr rechne man mit EUR 5,64 pro Aktie, nächstes Jahr sollten es EUR 6,68 sein.

Die Kaufempfehlung der Analysten der Erste Bank für die Aktie von EVN bleibt ebenfalls bestehen, lediglich das Kursziel mussten sie aufgrund des gesunkenen Verbund-Aktienkurses von EUR 108 auf EUR 105 reduzieren. Der momentane Aktienkurs der EVN biete nach Meinung der Analysten eine günstige Einstiegsgelegenheit. (02.03.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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