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Österreichische Post kaufen


29.06.2007
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) von "halten" auf "kaufen" hoch.

Nach den durchaus erfreulichen Quartalszahlen und der Einkaufstour im April und Mai (Road Parcel Logistics Services und Merland Expressz Logistics Services in Ungarn, Scherübl Transport in Österreich und meiller direct in Deutschland) sowie der Beteiligung an der BAWAG P.S.K. und dem Abschluss der gleichzeitig neu verhandelten und verlängerten Verträge über den Vertrieb von Finanzprodukten über das Filialnetz der Österreichischen Post hätten die Analysten die notwendigen Veränderungen in ihrem Modell vorgenommen und ihre Gewinnschätzungen nach oben hin angepasst.

Die zuletzt getätigten Akquisitionen würden sich positiv auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens auswirken. Mit meiller direct würden die Umsätze im Bereich Brief deutlich gesteigert (um mehr als EUR 110 Mio.), die Akquisitionen in Ungarn und Österreich würden den Bereich Paket & Logistik stärken. Der Erwerb von 5% an der BAWAG P.S.K. werde langfristig die Ergebnisse des Bereichs Filialnetz steigern.


Auch im Vergleich zu anderen Unternehmen sei die Österreichische Post deutlich unterbewertet. Die Verhältnisse EV/EBIT und EV/EBITDA würden deutliche Abschläge zur Peergroup zeigen, lediglich das KGV sei ein wenig höher, was aber mit der konservativen Bilanzierungsweise des Unternehmens erklärt werden könne, das ja bekanntlich hohe Rückstellungen für Unterauslastung bilde. Genau diese sollten auch das Stichwort sein, um zu erwähnen, dass die Analysten bei Nichtberücksichtigung derselben ein theoretisches Kursziel von fast EUR 44,00 errechnen würden.

Die Analysten würden raten, wieder in diese Aktie zu investieren. Die Post sei ein Dividendenpapier (geschätzte Dividendenrendite für 2007: 3,8%) mit viel Aufwärts- und wenig Abwärtspotenzial. Die nächsten positiven Nachrichten könnten schon bald folgen, wenn die EU den letzten Liberalisierungsschritt von 2009 auf 2011 verschiebe. Dies sei - so würden die Analysten meinen - durchaus realistisch, auch wenn es noch nicht in ihrem Modell berücksichtigt sei.

Die Analysten der Erste Bank heben ihre Empfehlung für die Aktie der Österreichischen Post von "halten" auf "kaufen" und erhöhen das Kursziel auf EUR 38,5 EUR. (Analyse vom 29.06.07) (29.06.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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