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British Telecom Underperformer


08.11.2001
LB Baden-Württemberg

Der Analyst Stephan Droxner der LB Baden-Württemberg stuft die Aktie der British Telecom (WKN 869313) weiter auf Underperformer.

Das Hauptgeschäftsfeld der British Telecom (BT) liege mit rund drei Vierteln des Umsatzes im heimischen Festnetz- und Internetbereich. Lediglich die Daten- und Systemtochter BT Ignite habe ihre internationale Ausrichtung beibehalten. Das Mobilfunkgeschäft werde am 19. November unter dem Namen mmO2 in eine eigenständige Aktiengesellschaft abgespalten.

Die gute Nachricht zuerst: es gehe zum ersten Mal seit Jahren wieder aufwärts mit dem bereinigten Gewinn, nachdem im vorangegangenen Quartal mit 0,3 Pence je Aktie fast der Nullpunkt erreicht worden sei. Die schlechte Nachricht: die Erhebung über Normalnull sei mit 1,1 Pence im abgelaufenen Quartal immer noch gering und etwas schwächer als erwartet. Auch die Erwartung der Analysten einer im Vergleich zum Vorquartal stabilen EBITDA-Marge habe der Konzern nicht erfüllen können. Mit nur mehr 27,6% bilde das Unternehmen das Schlusslicht der Branche. Der Schuldenstand habe durch Verkäufe um eine weitere Milliarde auf 16,5 Mrd. Britische Pfund reduziert werden können.


Mit das wichtigste Ereignis der vergangenen Monate sei die Übereinkunft mit AT&T, das tief in die Verlustzone geratene Concert-Joint-Venture nach weniger als zwei Jahren wieder aufzulösen. Obwohl dies zu einer Sonderabschreibung von 1,2 Mrd. Britischen Pfund im abgelaufenen Quartal geführt habe, seien die Vereinbarungen in der Summe positiv für British Telecom gewesen, da der Konzern eine geringe Cash-Kompensation erhalten und von weiteren Verpflichtungen vor allem gegenüber AT&T Canada entbunden werde.

Für die kommenden Quartale erwarten die Analysten der LB Baden-Württemberg, dass sich die bereits ansatzweise sichtbare Rationalisierung der Kostenbasis deutlich positiver im Ergebnis niederschlagen werde. Erlöse aus Immobilienverkäufen dürften zu einer weiteren Reduzierung der Verschuldung führen und damit ebenfalls zu einer Verbesserung des Nettogewinns beitragen. Die angekündigte Kooperation beim UMTS-Aufbau in den Niederlanden würde eine weitere Reduzierung des 3G-Risikos ermöglichen. Die kleinen Fortschritte bei der Kontrolle von Kosten und Investitionen würden nach Erachten der Analysten jedoch noch nicht ausreichen, um den Konzern langfristig wettbewerbsfähig zu machen.

Die Erholung des Telekomsektors in den letzten Woche haben der Aktie kein neues Leben einhauchen können – der Abstieg auf Raten habe sich fortgesetzt. Obwohl man die Aktie inzwischen unter ihrem fairen Wert gehandelt sehe, glaube man, dass ein deutlicher Kursanstieg bis nach der Abspaltung von mmO2 und der Neubesetzung der CEO- und CFO-Posten unwahrscheinlich sei.

Der Analyst Stephan Droxner der LB Baden-Württemberg behält die Underperformer-Einstufung für die BT-Aktie bei.




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