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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 34,90 € |
34,95 € |
-0,050 € |
-0,14 % |
20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000APOST4 |
A0JML5 |
- € |
- € |
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Österreichische Post Kaufempfehlung 10.08.2007
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, empfiehlt die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) weiterhin zum Kauf.
Die Österreichische Post habe Halbjahreszahlen präsentiert, die leicht über den Erwartungen der Analysten gelegen hätten. Die Umsätze hätten um fast 30% auf EUR 1.117 Mio. gesteigert werden können. Dies habe in erster Linie an der erstmaligen Einbeziehung der trans-o-flex gelegen, die speziell die Umsätze des Segments Paket und Logistik mehr als verdreifacht habe. Erfreulich hätten sich auch die Umsätze im Segment Brief entwickelt. Hier sei ein Plus von 2% erzielt worden, was nicht zuletzt auch an der erstmaligen Konsolidierung der Scanpoint Europe gelegen habe. Die Division Filialnetz hingegen habe einen leichten Umsatzrückgang in Höhe von 3% verzeichnet.
Das operative Ergebnis sei um mehr als 29% auf EUR 66 Mio. gestiegen, das Nettoergebnis habe sich um fast 32% auf EUR 68 Mio. verbessert. Der operative Cashflow habe mit über EUR 135 Mio. deutlich über dem Vorjahr gelegen, was jedoch in erster Linie auf die Veränderung des Working Capitals zurückzuführen sei.
Trotz zahlreicher Akquisitionen (Weber Escal, Scanpoint, Scherübl Transport, Road Parcel und Merland Expressz sowie 5%-Anteil an der BAWAG P.S.K.) verfüge das Unternehmen über genügend Mittel für weitere Akquisitionen, wie z.B. die der zwei Unternehmen Van Osselaer Pieters Colli Service (Belgien) und DHL Direct Distribution Service (Niederlande), die heute vermeldet worden seien. Beide Unternehmen zusammen hätten im abgelaufenen Jahr ca. EUR 29 Mio. Umsatz erwirtschaftet. Weitere große Akquisitionen seien laut Management jedoch in naher Zukunft nicht zu erwarten, der Fokus liege jetzt vorerst auf Konsolidierung und Integration.
Die Zahlen, die das Unternehmen diese Woche präsentiert habe, würden zeigen, dass sich die Österreichische Post auf einem sehr guten Weg befinde, die zu erwarteten Umsatzeinbußen des zweiten Halbjahres (durch den Markteintritt von HERMES Logistics) zu kompensieren. Die Verschiebung des letzten Liberalisierungsschrittes im Bereich Brief (von 2009 auf 2011) sollte sich definitiv positiv auf die Ergebnisse auswirken.
Die Kaufempfehlung der Analysten der Erste Bank für die Aktie der Österreichischen Post bleibt jedenfalls bestehen, ebenso ihr Kursziel von EUR 38,50. Bei der momentanen Kursschwäche liege das Kurspotenzial aktuell bei fast 30%. (Analyse vom 10.08.2007) (10.08.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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