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JPMorgan Chase "neutral" 04.12.2001
Morgan Stanley Dean Witter
Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter bewerten die Aktie der Investmentbank JPMorgan Chase (WKN 850628) nach wie vor neutral.
Eine Stärke des Unternehmens sei die Fähigkeit eine sehr breit gefächerte Kundschaft anzusprechen. Auch die damalige Fusion von JPMorgan und Chase sei eine gute Entscheidung gewesen, weil man dadurch Kosten eingespart habe. So habe man die Kosten innerhalb eines Jahres um knapp neun Prozent senken können. Sinkende Ausgaben würden sich unmittelbar positiv auf das Ergebnis auswirken.
Der Security-Service-Bereich sei einer der Kronjuwelen des US-Konzern, da er aufgrund der niedrigen Kosten und der modernen Technologie selbst unter schwierigen Marktbedingungen gute Ergebnisse liefere. Auch im M&A-Bereich (Fusionen & Übernahmen) sei das Unternehmen gut positioniert, da es hervorragenden Verbindungen zu vielen multinationalen Konzernen besitze. Im M&A-Markt sei JPMorgan Chase derzeit das fünftgrößte Unternehmen weltweit.
Allerdings gebe es neben den soeben angesprochenen positiven Aspekten auch einige Schwächen. So würden sich die hohen Goodwill-Abschreibungen negativ auf das Ergebnis auswirken. Eine weiterer negativer Aspekt sei die Schwäche im Investmentbanking, wo das Unternehmen nur an neunter Stelle weltweit liege.
Nach einem Gewinn von 2,96 US-Dollar pro Aktie im vergangenen Finanzjahr 2000 rechne man im aktuellen Finanzjahr 2001 mit einem Gewinn von 1,93 US-Dollar pro Aktie. Im Jahr 2002 sei nach Meinung der Investmentbanker ein Gewinnanstieg auf 2,76 US-Dollar pro Aktie zu erwarten. Daraus ergebe sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,2 auf Basis der Schätzungen für 2002.
Nach Abwägung aller Chancen und Risiken kommen die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter zu einer "neutralen" Bewertung der Aktie von JPMorgan Chase.
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