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EVN kaufen


17.12.2007
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, bleibt für die EVN-Aktie (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) bei seiner Kaufempfehlung.

EVN habe in der vergangenen Woche Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006/07 vorgelegt, die qualitativ recht unterschiedlich gewesen seien. Die erstmalige Einbeziehung der mazedonischen Tochter ESM für 12 Monate habe wie erwartet einen Umsatzanstieg von fast 8% auf über EUR 2,2 Mrd. bewirkt und habe somit den extrem warmen letzten Winter kompensieren können. Das EBITDA hingegen sei eindeutig schlechter ausgefallen als erwartet und habe mit EUR 351 Mio. um 12% unter dem Vorjahreswert gelegen.

Der Grund dafür habe in den überdurchschnittlich gestiegenen operativen Aufwendungen des Energiesegments gelegen. Das operative Ergebnis habe hingegen um 7% auf EUR 197 Mio. gesteigert werden können. Trotzdem sei dieser Anstieg kritisch zu betrachten, da er in erster Linie aus Zuschreibungen im Anlagenbereich aufgrund der Werthaltigkeitsprüfungen nach IFRS resultiere. Das Konzernergebnis habe sich um 2% auf EUR 227 Mio. erhöht und habe damit leicht über den Erwartungen der Analysten gelegen.


Neben einem (schon gewohnten) starken Finanzergebnis hätten dabei auch ein geringer als erwarteter effektiver Steuersatz und ein ebenfalls gesunkener Minderheitenanteil eine wesentliche Rolle gespielt.

Dass es aufgrund von externen Einflüssen (warmer Winter) ein schwieriges Jahr gewesen sei, sei unbestritten. Auf der anderen Seite müsse aber auch erwähnt werden, dass es in einigen Segmenten momentan auch aus anderen Gründen nicht so laufe, wie man es sich vielleicht vorgestellt habe. Das Engagement in Osteuropa habe sich bis jetzt nicht ausgezahlt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei unter dem Strich ein Vorsteuerergebnis von EUR -13 Mio. aufgrund von negativen Tarifentscheidungen, etc. geblieben. Hier warte noch viel Arbeit auf das Management. Auf der anderen Seite könne dies auch als Chance gesehen werden. Die EVN habe es verstanden, trotz aller Probleme ein weiteres Rekordergebnis zu präsentieren. Für das nächste Jahr erwarte das Management ein in etwa gleichbleibendes Ergebnis. Das heiße übersetzt, dass sich der Aktionär auf ein weiteres Rekordergebnis einstellen könne.

Die EVN Aktie bleibe eine klare Kaufempfehlung. Man könne sagen, dass rund die Hälfte des EVN-Aktienpreises der 12,5% Anteil am Verbund darstelle. Bereinige man den Kurs der EVN um diesen Verbundanteil, so errechne sich (auch nach Berücksichtigung etwaiger daraus resultierender latenter Steuern) ein KGV von 11x. Und das sollte sich doch bald ändern - trotz der vorsichtigen Kommunikationspolitik der EVN.

Somit sprechen die Analysten der Erste Bank für die EVN-Aktie eine Kaufempfehlung aus. (Analyse vom 17.12.2007) (17.12.2007/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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