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Teleplan für spekulative Anleger 19.12.2007
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" sind Kurse unter einem Euro bei der Aktie von Teleplan (ISIN NL0000229458 / WKN 916980) für spekulative Anleger interessant.
Nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes seien viele Nebenwerte vom Bildschirm verschwunden. Einer davon sei die in Holland ansässige Teleplan International gewesen. Doch während viele Titel vom Kurszettel völlig verschwunden seien, hätten sich die Niederländer während der letzten Jahre einer strikten Restrukturierung unterzogen. Nicht ohne Erfolg, denn Mitte Oktober habe der Vorstand die Refinanzierung der Bankverbindlichkeiten in Höhe von 62,8 Millionen Euro durch einen neuen Kredit über 80 Millionen Euro bekannt gegeben. Unter den Kreditgebern würden sich unter anderem die ABN AMRO Bank und Lloyds TSB Bank befinden. Der Kredit solle vor allem Freiräume für weiteres Wachstum schaffen.
Dass die Restrukturierung erste Früchte trage, zeige der Reparatur-Dienstleister mit der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen des laufenden Geschäftsjahres 2007. Der Umsatz der ersten neun Monate sei um 14 Prozent auf 204,5 Millionen Euro geklettert. Ohne Währungseffekt wären sogar knapp 20 Prozent drin gewesen. Aber vor allem das operative Ergebnis habe mit einem Anstieg von 78 Prozent auf 11,9 Millionen Euro überrascht. Der Periodenüberschuss sei deutlich auf 2,8 Millionen Euro gestiegen, gegenüber 0,1 Millionen Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Cash-Zufluss aus operativer Geschäftstätigkeit sei in den ersten neun Monaten 2007 auf 4,4 Millionen Euro gewachsen. Dies bedeute eine Verbesserung um eine Million Euro gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr.
Wie CEO Mark Twaalfhoven und Finanzvorstand Gotthard Haug den Experten in ihrem Hintergrundgespräch auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt bestätigen würden, würden die Geschäfte wieder sehr erfreulich laufen. "Die steigende Komplexität vor allem bei Handys und PDA's kommt uns dabei sehr zugute. Je komplexer die Geräte, umso besser für uns", so der Vorstandsvorsitzende. Die steigende Anzahl der Rückrufaktionen spiele Teleplan dabei in die Hände.
Wie die Experten erfahren würden, solle das Gesamtjahr sehr gut ausfallen. "2007 wird deutliche Verbesserungen gegenüber 2006 sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis aufweisen", so Twaalhoven weiter. Nach eigenen Angaben wolle das Unternehmen die Umsätze um 14 Prozent auf 275 Millionen Euro steigern. Auf EBITDA Basis erwarte das Management eine Steigerung im oberen einstelligen Bereich auf 20 bis 22 Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende verweise nicht zu Unrecht auf die stark gesenkte Personalkostenquote. Immerhin sei es dem Unternehmen gelungen, die Personalkostenquote von 56 Prozent in 2003 kontinuierlich auf 37 Prozent in 2007 zu senken.
Auch für das Jahr 2008 strebe das Unternehmen Wachstum an. Dem Vernehmen nach sollten die Einnahmen um circa zehn Prozent expandieren. Die operative Marge von derzeit über sieben Prozent solle sich bis ins Jahr 2010 auf zehn Prozent verbessern, sage der CEO. Zudem sei es das Ziel, mittelfristig wieder in den SDAX aufzusteigen.
Wie so oft, dauere es lange das Vertrauen am Kapitalmarkt wieder herzustellen. Erste Anzeichen, dass der Turnaround gelinge, würden auf der Hand liegen. Sollte sich der Trend im vierten Quartal und vor allem mit Beginn des nächsten Wirtschaftsjahres fortsetzen, dürfte auch bald der Aktienkurs wieder in Schwung kommen. Aktuell belaufe sich der Börsenwert auf knapp 60 Millionen Euro.
Kurse unter einem Euro sind bei der Aktie von Teleplan für spekulative Anleger interessant, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 19.12.2007) (19.12.2007/ac/a/a)
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