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BWT übergewichten 19.12.2001
RZB Österreich
Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank (RZB) bleiben trotz der angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen bei ihrer Empfehlung, Aktien des österreichischen Wasseraufbereitungsspezialisten BWT (WKN 884042) überzugewichten.
Mit den Zahlen des 3. Quartals habe BWT umfangreiche Restrukturierungen bekanntgegeben, die 2001 zu einer Ergebnisbelastung von Euro 6 Mio. vor Steuern führen sollen. Aufgrund dieser Einmalkosten werde das Ergebnis nicht die angepeilte Steigerung auf Euro 20,5 Mio. aufweisen, sondern voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau von Euro 15 Mio. stagnieren. Die wirtschaftliche Entwicklung seit Ende August erfordere zudem eine Rücknahme der Prognosen für die Folgejahre.
Das 9-Monatsergebnis sei unter Ausklammerung der unerwartet umfangreichen Restrukturierungen im Rahmen ihrer Erwartungen gelegen. Der Umsatz habe sich um 10,2 % auf Euro 311,3 Mio. erhöht, wobei die Dynamik vor allem vom Bereich AST (+13,9 %) ausgegangen sei. Die Steigerung Im Bereich Aqua Ecolife Technologies (Standardprodukte) habe sich im 3. Quartal weiter auf 2,4 % abgeflacht, nachdem im 1. und 2. Quartal noch Zuwächse von 11,5 % bzw. 6,7 % erzielt worden seien. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) habe um 12,2 % auf Euro 19,9 Mio. gesteigert werden können, obwohl bereits rd. Euro 3 Mio. des Restrukturierungsaufwandes verbucht worden seien. Aufgrund der Wachstumsverlangsamung im AET-Bereich und erster Auftragsverschiebungen im Bereich AST reduzierten die Analysten ihre Umsatzprognose für 2001 von Euro 445 Mio. auf 424 Mio.
BWT halte zur Zeit 99,3 % der Christ-Anteile. Durch die Gesamtübernahme könne BWT nun erstmals eine umfassende Restrukturierung des AST-Bereiches einleiten. Die Restrukturierung umfasse die Bereinigung des Standortnetzes (Schließung von 5 Standorten), den Abbau von rd. 70 Mitarbeitern sowie die Einführung einer Matrixorganisation. Der Umbau der Gruppe solle sich ab 2002 in einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung von Euro 6 Mio. niederschlagen.
Bedingt durch die Restrukturierungen und vorsichtigeren Wachstumsprognosen für die Folgejahre nehmen die Analysten ihre Gewinnschätzungen für 2001e (von Euro 1,17 auf Euro 0,88), 2002e (von Euro 1,5 auf Euro 1,35) und für 2003e (von Euro 2,13 auf Euro 1,6) zurück. Seit dem Kurseinbruch vom September weise BWT eine klare Underperformance im Vergleich zur Konkurrenz auf. Die Vergleichsunternehmen hätten im Gegensatz zu BWT die Kursverluste großteils aufholen können. Die BWT-Aktie besitze daher trotz der Rücknahme der Schätzungen erhebliches Aufholpotenzial.
Die Analysten der RZB halten daher ihre Empfehlung "Übergewichten" aufrecht.
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