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Heinz übergewichten 20.12.2001
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank empfehlen die Aktien von Heinz (WKN 851291) überzugewichten.
Heinz gehöre mit einem Umsatz von 9,4 Mrd. US-Dollar zu den größten US-Nahrungsmittelproduzenten. Die Gruppe verfüge über 40 sehr bekannte Markennamen. Heinz habe kürzlich eine Gewinnwarnung für das zweite Quartal und somit für das Geschäftsjahr per April 2002 ausgesprochen. Insgesamt werde der Gewinn pro Aktie 10% tiefer als erwartet ausfallen. Heinz sei offensichtlich nicht immun gegen alle konjunkturellen Unbilden.
Die Anschläge vom 11. September hätten zu starken Umsatzeinbrüchen im Unternehmensbereich Food-Services geführt (Belieferung von Restaurants und Fast-Food-Ketten; knapp 20% des Umsatzes und Gewinns). Zudem sei die Geschäftslage in Asien und im pazifischen Raum konjunkturell bedingt stark gedämpft, und der Tierfutterbereich zeige sich weiterhin margenschwach. Die Ertragsschwäche des Heinz-Konzerns dürfte aber temporärer Natur sein.
Die Restrukturierungen der margenschwachen Sparten Tiernahrung und Thunfisch und die strikte Kostenkontrolle auf Konzernebene würden ihre Wirkung nicht verfehlen. Eine Ertragserholung im Bereich Food-Services sei eine Frage der Zeit. Heinz werde im neuen Geschäftsjahr auf Wachstumskurs zurückkehren. Längerfristig würden die Analysten Heinz ein Umsatz- und Gewinnwachstum von 4% resp. 8% p.a. zubilligen. Im US.Quervergleich weise die Heinz-Aktie sowohl auf KGV- als auch auf EV /EBITDA-Basis einen hohen Bewertungsabschlag von 20% resp. 11% gegenüber dem Branchendurchschnitt auf.
Die Heinz-Aktie sei unterbewertet, die Dividendenrendite sehr attraktiv. Die Anlageempfehlung der Zürcher Kantonalbank bleibt "übergewichten".
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