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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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188,65 $ |
-0,58 $ |
-0,31 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US6174464486 |
885836 |
- $ |
- $ |
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Morgan Stanley "strong buy" 19.12.2001
Merrill Lynch
Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch raten den Anlegern weiterhin dazu, die Aktie des Investmentbankhauses Morgan Stanley (WKN 885836) aggressiv zu kaufen.
Morgan Stanley hätte für das 4. Fiskalquartal ein EPS von 0,78 US-Dollar bekanntgegeben, dass oberhalb der Prognose der Analysten von 0,68 US-Dollar und oberhalb der noch niedriger angesetzten Konsensschätzungen gelegen hätte. Die Experten würden für das gesamte Fiskaljahr 2001 mit einem EPS von 3,10 US-Dollar rechnen, dass sich im Geschäftsjahr 2002 auf 4,10 US-Dollar steigern könnte. Das höher als erwartet ausgefallene EPS des 4. Fiskalquartals sei ausschließlich auf niedrige Provisionsquoten zurückzuführen, die gegenüber dem Vorquartal von 45% auf 31% gefallen seien. Offensichtlich sei das Management von Morgan Stanley sehr zurückhaltend mit Bonuszahlungen gewesen und hätte statt dessen die Mitarbeiter verstärkt mit Aktienoptionen entlohnt.
Die Aggregatumsätze hätten sich im 4. Fiskalquartal schlechter als erwartet entwickelt und seien sequentiell um 11% gefallen. Die Analysten seien hier eher von einem Nullwachstum ausgegangen. Die Umsatzentwicklung sei vor allem auf Umsatzverluste beim Principal Trading und in geringerem Umfang auch auf die Division Vermögensmanagement zurückzuführen. Die Principal Transactions der Investmentbank hätten sequentielle Umsatzverluste von 41% hinnehmen müssen, die wesentlich krasser ausgefallen seien, als die von den Börsenspezialisten erwarteten 14%. Grund hierfür seien neben Privatkapitalverlusten auch illiquide Sicherheiten in Morgan Stanleys Kredit- und Trading Portfolio gewesen.
Falls hieraus einmalige Abschreibungen erfolgt seien, könnten die Anleger wohl davon ausgehen, dass die Umsätze von Morgan Stanley in kommenden Fiskalquartalen tendenziell eher wieder steigen könnten. Nach Ansicht der Analysten würde das 4. Fiskalquartal ohnehin die Talsohle der Umsatzentwicklung markieren und eine Stabilisierung der konjunkturellen Lage könnte im nächsten Jahr eine deutliche Erholung einleiten.
Enttäuschend seien im 4. Fiskalquartal auch die Umsatzentwicklungen der Bereiche Vermögensmanagementgebühren und AUMs gewesen. Dem hätte das Management von Morgan Stanley allerdings eine rigide Kostenkontrolle entgegengesetzt, um mögliche Verluste abzufedern. Weitere Pluspunkte seien zum ersten die Tatsache, dass sich die Gewinne der Bereiche Securities und Vermögensmanagement sequentiell erholt hätten und zum zweiten, dass es gelungen sei, die Verluste im Bereich Kreditkarten stabil zu halten. Im Vorfeld der am 19.12. für 11:00 Uhr angekündigten Konferenz würden die Experten ihre Prognosen aufrecht erhalten und für Morgan Stanley eine solide Erholung der Umsatzzahlen im Laufe des Kalenderjahres 2002 erwarten.
In Konsequenz raten die Börsenspezialisten von Merrill Lynch auch weiterhin mittel- und langfristig dazu, die Aktie von Morgan Stanley aggressiv zu kaufen.
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