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Wienerberger kaufen 15.02.2008
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Franz Hörl, CFA der Erste Bank, stuft die Wienerberger-Aktie (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) unverändert mit "kaufen" ein.
Die am Donnerstag berichteten vorläufigen Ergebnisse hätten die Erwartungen der Analysten bestätigt. Die Umsätze hätten sich um 11,4% auf EUR 2.478 Mio. erhöht und mit einer Steigerung beim EBITDA um 16,7% auf EUR 551 Mio. und beim EBIT um 17,9% auf EUR 353 Mio. habe das Unternehmen geringfügig die eigenen Ziele übertroffen. Auch die Dividende (2006: EUR 1,3 pro Aktie) solle für 2007 weiter angehoben werden.
Während die Schwäche im privaten Wohnbau in den USA und Deutschland die Ergebnisse von Wienerberger belastet habe, habe sich Osteuropa (insbesondere Polen, Slowakei, Tschechien, Rumänien) weiterhin sehr positiv bei überdurchschnittlicher Profitabilität und positivem Ausblick entwickelt. Im vierten Quartal habe das Nordamerika-Segment trotz positiver Erstkonsolidierungseffekte (Arriscraft) einen Rückgang im EBITDA von 56% verbucht. Hingegen habe, dank deutlicher Preiserhöhungen im Jahresverlauf, das EBITDA in Osteuropa im Schlussquartal erneut um 47% gesteigert werden können.
In 2008 sei in Deutschland von keiner wesentlichen Verbesserung und in den USA sogar von einer weiteren Verschlechterung des Marktumfeldes auszugehen. Das Unternehmen habe bereits im abgelaufenen Jahr mit Restrukturierungsmaßnahmen reagiert und erwarte sich daher trotzdem eine Gewinnsteigerung in Nordamerika. Osteuropa sollte sich demgegenüber auch in diesem Jahr positiv auf hohem Niveau entwickeln. Das Segment Zentral-Osteuropa sei mit einem Anteil von über 60% am EBIT in 2007 bereits die mit Abstand wichtigste Region innerhalb der Wienerberger Gruppe (vgl. Anteil Nordamerika rd. 4% vom EBIT). Die Aktie biete derzeit überdies eine geschätzte Dividendenrendite von rund 4,5%.
Die Analysten der Erste Bank bleiben deshalb für die Wienerberger-Aktie bei ihrer Kaufempfehlung. (Analyse vom 15.02.2008) (15.02.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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