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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US0846701086 854075 -   $ -   $
 
 
 

Berkshire Hathaway gehört in ein Langfristportfolio


29.02.2008
boerse.de-Aktienbrief

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "boerse.de-Aktienbrief" sollte die Berkshire Hathaway-Aktie (ISIN US0846701086 / WKN 854075) eigentlich in keinem Langfristportfolio fehlen.

Berkshire Hathaway sei 1955 durch die Fusion der Textilfirmen Berkshire Fine Spinning und Hathaway Manufacturing entstanden. Zu Beginn der 60er Jahre sei das Unternehmen ins Schlingern geraten und habe nur durch den Einstieg Warren Buffetts vor dem Konkurs gerettet werden können. Unter der Regie des Superinvestors sei es zu einer kompletten Neuausrichtung gekommen, die den Beginn einer einzigartigen Erfolgsstory bedeuten sollte. Die entscheidenden Weichenstellungen seien die Übernahmen des Versicherers National Indemnity in 1967 sowie der Illinois National Bank in 1969 gewesen, womit die Tür zum Finanzgeschäft aufgestoßen worden sei. Heute sei Berkshire ein großer "Gemischtwarenladen", der rund 60% seiner Erträge mit Erst- und Rückversicherungen erziele.

Die Investments würden stets nach demselben Muster erfolgen: Buffett erwerbe ausschließlich Anteile an Unternehmen, die in seinen Augen unterbewertet seien und deren Geschäft er bis ins Detail verstehe. Dabei lese sich das umfangreiche Beteiligungsportfolio heute wie das "Who is who" der internationalen Wirtschaft. Denn Berkshire halte bedeutende Aktienpakete an Coca-Cola, Sanofi-Aventis, GlaxoSmithKline sowie Procter & Gamble, Anheuser-Busch, Johnson & Johnson sowie Tesco.


Bei seinen milliardenschweren Einkaufstouren beweise Buffett in der Regel ein außerordentlich geschicktes Timing-Gespür, um antizyklisch zuzugreifen, wenn nur die wenigsten einsteigen wollten. Dementsprechend massiv habe Berkshire in den vergangenen Monaten die Subprime-Krise für neue Investments im Finanzsektor genutzt. So seien z.B. 3% der Swiss Re übernommen worden. Daneben halte der Konzern jetzt 4,6% an der Bank of America und sei inzwischen auch größter Anteilseigner der US Bancorp (3,8%) sowie bei Wells Fargo (8,3%) und Kraft Foods (8,6%). Zudem habe Buffett mit der Ankündigung, einen eigenen Versicherer für öffentliche Anleihen zu gründen für Furore gesorgt. Denn angesichts eines Cashpolsters von 40 Mrd. Dollar dürfte Berkshire hier im Gegensatz zur angeschlagenen Konkurrenz allerbeste Bonitäts-Ratings erhalten.

Dabei würden die Liquiditätsreserven beständig weiter wachsen. In den ersten drei Quartalen hätten die Einnahmen um 35% auf 90,3 Mrd. und der Nettogewinn sogar um 38% auf 10,3 Mrd. Dollar nach oben geschraubt werden können.

Berkshire verdeutliche besser als jeder andere Titel die Vorzüge eines langfristigen Investment-Denkens. Da seit Buffetts Ersteinstieg zu 7 Dollar kein einziger Splitt durchgeführt worden sei, notiere die Aktie heute bei unglaublichen 140.000 Dollar, was einer jährlichen Rendite von 24% entspreche. Dabei seien in den vergangenen 10 Jahren im Mittel mit einer Konstanz von 85% rund 8% p.a. aufgesattelt worden. Gleichzeitig errechne sich eine Verlust-Ratio von nur 1,09.

Natürlich sei das Papier optisch ungewöhnlich teuer. Die Experten hätten den Titel bisher sieben Mal empfohlen, womit Anleger im Schnitt steuerfreie 78% im Gewinn liegen würden. Nach dem Januar-Rücksetzer um 3,6% möchten die Experten das aktuelle Nachkaufsignal nun zum erneuten Einstieg nutzen.

Denn nach Ansicht der Experten von "boerse.de-Aktienbrief" sollte die Berkshire Hathaway-Aktie, die Aktie des erfolgreichsten Investors der Welt, eigentlich in keinem Langfristportfolio fehlen. (Analyse vom 27.02.2008) (29.02.2008/ac/a/a)




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