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H.J. Heinz (h)einzigartig? 14.01.2002
Investor-Village
Die Analysten von "Investor-Village" raten die Aktien von H. J. Heinz (WKN 851291) zu verkaufen.
Die H. J. Heinz Company sei einer der größten Lebensmittelhersteller der Welt. Das bekannteste Produkt sei Heinz-Ketchup. In den USA behaupte diese Ketchup-Marke im Einzelhandel einen Anteil von über 50 Prozent. Die Marke "Heinz" sei 7,06 Milliarden US-Dollar wert, Produkte unter diesem Namen würden für 3 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr sorgen.
Das Unternehmen erwirtschafte seinen Umsatz vor allem in den USA (52 Prozent), Großbritannien (14 Prozent), Australien, Kanada, Neuseeland und Nordeuropa. In den letzten Jahren habe Heinz verstärkt in Asien und Osteuropa investiert. Hierbei habe der Schwerpunkt auf China und Indien gelegen. Ziel sei es, in noch ungesättigte Märkte vorzudringen.
Von 1995 bis 1998 sei es mit der Aktie des Unternehmens steil bergauf gegangen. Anfang 1998 habe der Kurs 61,75 US-Dollar erreicht und sei dann bis zum Frühjahr 2000 auf 30,80 US-Dollar abgestürzt. Seitdem habe sich der Kurs auf das heutige Niveau von 40,59 US-Dollar (46 Euro) erholt. Das 52-Wochen-Hoch liege bei 52,50 Euro, das entsprechende Tief bei 42 Euro. Die Marktkapitalisierung betrage 15,8 Milliarden Euro.
Bei der allgemeinen Beurteilung zur Marktposition schneide das Unternehmen noch ganz passabel ab. Die Finanzzahlen seien dann allerdings weniger erfreulich. Die Produkte des Unternehmens seien sehr bekannt. Trotz eines Markenwertes von 7,06 Milliarden US-Dollar gehöre die Marke Heinz nicht zu den 20 wertvollsten Massenmarkennamen.
Heinz Ketchup habe zwar einen Marktanteil von 50 Prozent, in allen Produktgruppen beherrsche H. J. Heinz die Branche allerdings nicht. Zu den Top-Wettbewerbern im Nahrungsmittelbereich würden Nestlé (Umsatz: 81,4 Mrd. US-Dollar), ConAgra Foods (Umsatz: 27,2 Mrd. US-Dollar) oder Campbell Soup (Umsatz: 6,3 Mrd. US-Dollar) gehören.
Das Unternehmen stelle geringwertige Konsumgüter her. Ketchup und Fertiggerichte würden auch in schlechten Zeiten konsumiert. Allerdings könnten dann die Verbraucher eher auf No-Name-Produkte zurückgreifen. Die Wachstumsaussichten der Branche seien nicht besonders hoch. In den Industrienationen wachse der Markt für Nahrungsmittel eher langsam. Heinz werde deshalb in stärker wachsende Märkte wie Indien, Indonesien, Polen, China und Japan expandieren. Ob dort allerdings die Produkte des Unternehmen den Geschmack der Einheimischen treffen würden, sei ungewiss.
Für die Aktien von H. J. Heinz gelangen die Analysten von "Investor-Village" durch ihre drei Methoden Diskontmodell, Gewinne pro Aktie und KGV sowie Eigenkapitalrendite und KGV auf einen fairen Wert von 25,17 Euro. Unter 20,14 Euro sei das Unternehmen ein Kauf, über 30,21 Euro ein Verkauf.
Die aktuelle Bewertung von H.J. Heinz liegt mit 46 Euro klar darüber, so dass die Analysten von "Investor-Village" raten die Aktien zu verkaufen.
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