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H&M Stop-buy-Limit setzen 25.04.2008
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" empfehlen bei der Aktie von H&M (ISIN SE0000106270 / WKN 872318) ein Stop-buy-Limit von 377,50 Schwedischen Kronen zu setzen.
Die vor allem bei Teens und Twens äußerst beliebte Modekette sei vor 61 Jahren im schwedischen Städtchen Västeras als Damenbekleidungsgeschäft gegründet worden. Nach der Übernahme des Jagdbekleidungshändlers Mauritz Widforss würden seit 1968 auch Herrenkollektionen das Hennes & Mauritz-Sortiment bereichern. Mit dem Börsengang in 1974 sei schließlich eine rasante Expansion rund um den Globus gestartet. Heute betreibe das Unternehmen rund 1.500 Läden in 28 Ländern, wobei H&M noch erhebliches Potenzial für eine Fortsetzung des Wachstumskurses sehe. Im Herbst solle z. B. die erste japanische Filiale eröffnet werden und zusätzlich würden auch die Markteintritte in Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, dem Oman sowie 2009 in Russland auf dem Programm stehen.
Während H&M seine günstigen Kollektionen jahrelang ausschließlich über eigene Läden vertrieben habe, seien nun mit Erfolg neue Vertriebswege erschlossen worden. So könne mittlerweile auch bequem von zu Hause aus per Katalog sowie über das Internet bestellt werden. In der Werbung hätten sich die Schweden ebenfalls auf neue kreative Pfade gewagt. So gebe es seit Juni 2007 für das beliebte Computerspiel "Die Sims" von Electronic Arts z. B. eigens von H&M entworfene Kleidungsstücke für die virtuellen Spielkameraden. Im vergangenen Jahr habe sich H&M zudem mit seinem Label Collection Of Style, kurz COS, das höherpreisige Kleidungssegment erschlossen. Dabei sei die Düsseldorfer Filiale bspw. stilgerecht auf der Luxuseinkaufsmeile "Kö" eröffnet worden. Damit sollte der Konzern den Erfolgskurs auch in Zukunft beibehalten können.
Die Geschäfte würden ausgezeichnet laufen, zumal H&M auch von der Dollar-Schwäche profitiere. Denn rund 60% der Kollektionen würden in Asien produziert und dabei auf Dollar-Basis abgerechnet, während der Löwenanteil der Erlöse in Euro erzielt werde. Im ersten Quartal habe H&M einen Umsatzanstieg um 18% auf 23,2 Mrd. sowie ein Gewinnplus von 28% auf 2,94 Mrd. Schwedische Kronen verzeichnet. Die Kennzahlen der Performance-Analyse würden H&M als solides Langfrist-Investment auszeichnen. Im Schnitt der vergangenen 10 Jahre habe sich der Kurs mit einer Gewinn-Konstanz von 78% um 11% p. a. verbessert, zuzüglich einer üppigen Dividenden-Rendite von aktuell 4,6%.
Die Turbulenzen der Aktienmärkte hätten aber auch bei Hennes & Mauritz sichtbare Spuren hinterlassen. Denn von den Oktober-Tops sei die Aktie bis Januar um 28% weggebrochen. Seitdem laufe eine technische Erholung, aus der sich nun eine neue nachhaltige Aufwärtsbewegung entwickeln könnte. Derzeit würden 6% bis zur 200-Tage-Linie fehlen, mit deren Überkreuzen die langfristigen Trendpfeile wieder nach oben drehen würden.
Angesichts einer rechnerischen Kurs-Chance von 63% für die kommenden fünf Jahre empfehlen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief", sich bei H&M jetzt auf eine Schnäppchenjagd vorzubereiten. Nachdem die bislang 16 Empfehlungen der Experten im Schnitt 53% gewonnen hätten, biete sich beim nächsten Aufwärtstrendwechsel die Chance, mit einem Rabatt von 20% gegenüber den All-Time-Highs einzusteigen. Anleger sollten dafür ein Stop-buy-Limit von 377,50 Schwedischen Kronen platzieren. (Ausgabe 160 vom 23.04.2008) (25.04.2008/ac/a/a)
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