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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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202,52 $ |
+0,16 $ |
+0,080 % |
24.04/21:59 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US2855121099 |
878372 |
- $ |
- $ |
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Electronic Arts Kaufsignal für Einstieg nutzen 09.05.2008
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" empfehlen bei der Aktie von Electronic Arts (EA) (ISIN US2855121099 / WKN 878372) das aktuelle Kaufsignal für den erneuten Einstieg zu nutzen.
1982 habe Trip Hawkins mit der Gründung von Amazin Software den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsstory gelegt. Denn das 1983 in Electronic Arts umfirmierte Unternehmen sei einer der wichtigsten Wegbereiter für den weltweiten Siegeszug von Computer- und Videospielen gewesen.
Neben der Programmierung eigener Games wie beispielsweise des legendären Pinball Construction Sets habe EA auch schon frühzeitig den Vertrieb für andere Hersteller übernommen. Diese Konkurrenten wie u. a. Bullfrog, Westwood und Criterion seien dann nach und nach übernommen worden, wodurch Electronic Arts zum lange Zeit unangefochtenen Weltmarktführer aufgestiegen sei. Heute beschäftige das Unternehmen rund 7.900 Angestellte und produziere Spiele für PCs, Handys sowie alle gängigen Spielekonsolen.
Zuletzt sei EA jedoch durch die Konkurrenz unter Zugzwang gesetzt worden. Denn nach dem Zusammenschluss von Vivendi und Activision, der voraussichtlich in diesem Quartal abgeschlossen werde, drohe der Konzern auf den zweiten Rang abzurutschen. Daher arbeite der Branchenprimus mit Hochdruck an einer feindlichen Übernahme des Rivalen Take Two Interactive, wobei der Ausgang noch offen sei. Nachdem das erste Angebot ausgelaufen sei, sei den Take Two-Aktionären nun eine zweite Offerte unterbreitet worden, die bis zum 16. Mai gültig sei. Der gebotene Gesamtpreis liege nach wie vor bei 2 Mrd. US-Dollar.
Aus strategischer Sicht wäre eine Übernahme sinnvoll, da sich die Produktpaletten ideal ergänzen würden. Denn neben dem mit inzwischen mehr als 100 Millionen Exemplaren meistverkauften Computerspiel aller Zeiten "Die Sims" stehe der Name EA in erster Linie für Sportspiele wie "FIFA Soccer". Take Twos Kernkompetenzen seien wiederum Actionspiele und hier die millionenfach verkaufte "Grand Theft Auto"-Serie. Die Geschäfte würden sich nach Plan entwickeln. In den drei Monaten zum 31. Dezember habe Electronic Arts ein Umsatzplus von 17% auf 1,5 Mrd. US-Dollar verzeichnet, wobei aufgrund hoher Entwicklungskosten für neue Spiele ein Verlust von 33 Mio. US-Dollar entstanden sei.
An der Börse komme die Electronic Arts-Aktie im 10-Jahres-Mittel auf eine Kurs- Rendite von 16% p.a. und eine Gewinn-Konstanz von 87%. Die überdurchschnittliche Verlust-Ratio von 2,76 zeige jedoch, dass hier immer wieder heftigere Rücksetzer einkalkuliert werden müssten. Zuletzt sei der Kurs z. B. im Januar und Februar um bis zu 26% unter die Räder gekommen. Zum Zeitpunkt der Analyse habe EA schon wieder 19% höher notieret und es bestünden gute Chancen, dass sich daraus eine neue nachhaltige Rally entwickle. Die Aktie befinde sich seit drei Jahren in einer hartnäckigen Seitwärtsrange zwischen 41 und 62 US-Dollar. Damit habe sich hier erhebliches Trendpotenzial angestaut, das früher oder später zum Tragen kommen werde. Der Startschuss dafür sei möglicherweise mit dem Überkreuzen der 200-Tage-Linie gefallen.
Die bislang 5 Empfehlungen der Experten seien zwar noch nicht von der Stelle gekommen (Schnitt +3%), doch auf Basis der Performance- Kennzahlen bestehe eine Gewinn-Chance von 113% für die kommenden 5 Jahre.
Daher empfehlen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" das aktuelle Kaufsignal für den erneuten Einstieg in die Electronic Arts-Aktie zu nutzen. (Ausgabe 161 vom 07.05.2008) (09.05.2008/ac/a/a)
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