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Gold Fields für konservative Langfrist-Anleger


16.10.2008
Antizyklischer Börsenbrief

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" empfehlen die Aktie von Gold Fields (ISIN ZAE000018123 / WKN 856777) konservativen Langfrist-Anlegern.

Gold Fields mit Sitz in Parktown (Südafrika) sei der viertgrößte Goldproduzent der Welt. Seit seiner Entstehung im Jahr 1998, durch die Fusion der Gold Lagerstätten von Gold Fields of South Africa Ltd. und Gencor Ltd., befinde sich der Konzern auf Expansionskurs. Mittlerweile spiele das Unternehmen eine führende Rolle in der Gold-Industrie Südafrikas. Gold Fields sei einer der größten "ungehedgten" Goldproduzenten der Welt. Das heiße, der Konzern profitiere unmittelbar vom Anstieg des Goldpreises, weil die Produktion nicht im Voraus zu vorher festgelegten Preisen verkauft werde.

In seinen Minen in Südafrika, Ghana und Australien hole das Unternehmen jährlich 3,64 Millionen Unzen Gold aus der Erde. Die gigantischen nachgewiesenen Reserven in Höhe von 83 Millionen Unzen würden noch eine ganze Weile reichen. Hinzu kämen Resourcen in Höhe von 251 Millionen Unzen. Damit verfüge der Konzern über einen der größten Goldschätze der Welt.

Der jüngste Ausblick auf das erste Quartal 2009 sei nicht ganz zufriedenstellend ausgefallen: In seiner Mine in Cerro Corona werde der Konzern wohl "nur" 789.000 Unzen Gold produzieren. Ursprünglich sei man von 820.000 Unzen ausgegangen. Auch die Zahlen zum dritten Quartal hätten die Analysten enttäuscht. Der Aktienkurs sei daraufhin unter Druck geraten. Im historischen Vergleich sei der Titel jetzt günstig.

Nachdem der Südafrikanische Rand (ZAR) lange Zeit durch seine relative Stärke die Gewinne der südafrikanischen Minengesellschaften niedrig gehalten habe, steige der Goldpreis mittlerweile auch in ZAR. Da die Minen bereits bei einem niedrigen Goldpreis profitabel wirtschaften würden und jeder zusätzliche Gewinn beim Goldpreis in Nettogewinn umgewandelt werde, könne dieser Anstieg überproportional in Profite umgesetzt werden.


Der USD habe gegenüber dem ZAR zuletzt deutlich aufgewertet. Das könnte dazu führen, dass die Gewinne der südafrikanischen Goldkonzerne in den kommenden Quartalen zulegen würden. Sollte dann noch der Goldpreis klettern, winke ein schöner zusätzlicher Hebel:

Die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" beobachten den Wert schon eine ganze Weile und haben lange auf eine Einstiegsgelegenheit gewartet. Jetzt könnte es soweit sein. Man sollte sich zunächst den kurzfristigen Kursverlauf ansehen: Der jüngste Kurssprung sei von steigenden Umsätzen begleitet gewesen. Der MACD zeige recht deutliche positive Divergenzen.

Aktuell kämpfe der Aktienkurs mit der 50-Tage-Linie. Sollte der Sprung darüber gelingen, sei mit deutlichen Kurszuwächsen zu rechnen. Dies mache auch der Blick auf die langfristige Entwicklung deutlich. Noch vor zwei Jahren habe der Aktienkurs im Bereich von 24 USD notiert, aktuell bewege sich die Notierung bei rund 8,50 USD. Auch in der langfristigen Betrachtung falle der starke Umsatzanstieg im September auf.

Dass es sich für vorsichtige Investoren lohnen könnte, noch etwas zu warten, das zeige der Blick auf die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre: Knapp unterhalb von 10,00 USD befinde sich eine mächtige Widerstandszone, die bis in das Jahr 2002 zurückreiche.

Gold-Anleger, die schon länger dabei seien, würden sich sicherlich erinnern: Seinerzeit sei die Hausse beim Goldpreis gestartet. Man könne die Aktien von Gold Fields heute also zu Kursen einkaufen, wie seinerzeit bei einem Goldpreis von rund 450 USD je Unze. Das erscheint den Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" doch übertrieben.

Die Aktien des weltweit viertgrößten Goldproduzenten Gold Fields eignen sich auf dem aktuellen Kursniveau auch für konservative Langfrist-Anleger, so die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief". Wer jetzt Geduld mitbringe und den Titel zwei bis drei Jahre im Depot liegen lasse, der dürfte noch viel Freude damit haben. Die Experten würden die Position unterhalb von 6,50 USD (Wochenschlusskurs) per Stopp-Loss absichern. (Ausgabe 10 vom 15.10.2008) (16.10.2008/ac/a/a)




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