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Wienerberger meiden 13.11.2008
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten die Wienerberger-Aktie (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) weiterhin zu meiden.
Im 3. Quartal habe der wichtigste Ziegelproduzent Europas netto einen Ergebnisrückgang um 70% auf 25,77 Mio. EUR verzeichnet. Der Umsatz sei dabei bei 663,14 Mio. EUR fast unverändert geblieben.
Das Altgeschäft laufe noch, das Neugeschäft sei jedoch im 3. Quartal weggeknickt. Die Gesellschaft versuche die Auslastung in den Werken so hoch wie möglich zu halten, indem sie Veränderungen an der Preisgestaltung durchführe. Trotzdem habe man schon im Sommer 16 Werke außer Betrieb nehmen müssen. Im Ganzen plane man die Stilllegung von 27 Werken und die vorübergehende Aussetzung von elf Produktionslinien. Dadurch würden 1.400 Arbeitsstellen reduziert.
Die Restrukturierungskosten seien erheblich und würden auch hoch bleiben. Die Kosten der Werkstilllegungen hätten sich allein im 3. Quartal auf 30 Mio. EUR belaufen. In den nächsten Quartalen seien natürlich weitere negative Sondereffekte zu erwarten. Das Management habe gleichzeitig die Expansionspläne für das nächste Jahr deutlich reduziert. Dadurch wolle man den Anstieg der Nettoverschuldung möglichst stark begrenzen. Aus heutiger Perspektive rechne das Unternehmen damit, dass der Refinanzierungsbedarf bis 2010 gedeckt sei. Allerdings nur, wenn die Banken die Kreditlinien nicht verändern würden.
Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sollte man sich auf dieses Risiko nicht einlassen und die Wienerberger-Aktie weiterhin meiden. (Ausgabe 175 vom 13.11.2008) (13.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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