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Österreichische Post kaufen


14.11.2008
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Christoph Schultes, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) weiterhin mit "kaufen" ein.

Die Zahlen für das dritte Quartal hätten keine nennenswerten Überraschungen gebracht und daher weitestgehend innerhalb der Erwartungen der Analysten gelegen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres sei der Umsatz um 7% auf EUR 1.785 Mio. gestiegen, was in erster Linie auf die Erstkonsolidierung der in letzter Zeit erworbenen Tochterunternehmen (v.a. meiller direct), aber auch auf organisches Wachstum zurückzuführen gewesen sei.

Das EBITDA habe mit EUR 187 Mio. in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gelegen, zahlreiche negative Einmaleffekte (Integrationskosten von Tochtergesellschaften in den Beneluxstaaten, höhere Aufwendungen aufgrund des Sozialplans, höhere Transport- und Treibstoffkosten sowie höhere Abschreibungen aufgrund der Restrukturierung im Paket- & Logistikbereich) hätten das operative Ergebnis um 13% (EUR 103 Mio.) verringert. Das Nettoergebnis sei mit fast EUR 88 Mio. ebenfalls unter dem Wert des Vorjahres (-9%) geblieben.


Das Ergebnis des dritten Quartals, das auf den ersten Blick vielleicht etwas enttäuschend aussehe, sei bei genauerer Betrachtung maßgeblich von außerordentlichen Effekten beeinflusst. Im letzten Jahr sei vor allem das vierte Quartal von negativen Einmaleffekten betroffen gewesen. Da dies heuer nicht in diesem Ausmaß zu erwarten sei, gehe das Management davon aus, dass am Ende des Jahres sogar das Vorjahresniveau des operativen Ergebnisses erreicht werden könne. Dies sei umso erfreulicher, als dass man bisher ein leicht rückläufiges EBIT erwartet habe. Die Basisdividende solle angehoben werden (in diesem Jahr EUR 1,40 pro Aktie), die Sonderdividende mache man abhängig vom künftigen Finanzmittelbedarf. An eigenen Aktien seien (bis inkl. 11. November) 1,7 Mio. Stück (fast 2,5% des Grundkapitals) zurückgekauft worden.

Die Analysten der Erste Bank werden nun kleinere Änderungen in ihrem Modell und bei ihren Schätzungen vornehmen und das Kursziel wahrscheinlich aufgrund der gestiegenen Kapitalkosten leicht reduzieren. Ihre positive Meinung würden sie jedenfalls weiterhin beibehalten. Die aktuellen Diskussionen über den Abbau weiterer Mitarbeiter, Schließung von Filialen, Streikdrohungen, etc. sollten dem Unternehmen am Ende des Tages nützen, dann nämlich, wenn das neue Postgesetz beschlossen werde.

Die Analysten der Erste Bank raten die Aktie der Österreichischen Post nach wie vor zu kaufen. (Analyse vom 14.11.2008) (14.11.2008/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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