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Österreichische Post kaufen


21.11.2008
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Erste Bank, Christoph Schultes, stuft die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) weiterhin mit "kaufen" ein.

Wie bereits in der letzten Woche angekündigt, hätten die Analysten ihre EPS-Schätzungen für die Österreichische Post angepasst. Bedeutende Änderungen habe es dabei nicht gegeben. Für dieses Jahr würden sie mit einem Gewinn pro Aktie in Höhe von EUR 1,84 (bisher EUR 1,79) aufgrund des leicht angehobenen Ausblicks des Unternehmens rechnen. Für 2009 und 2010 würden sie mit EUR 2,00 bzw. 2,22 rechnen (statt EUR 2,09 und EUR 2,19). Kleine Änderungen hätten sie auch bei ihren Annahmen bezüglich Wachstumsraten (die Österreichische Post gehe in Zukunft von weniger Akquisitionen aus) und Kapitalkosten vorgenommen.


Der aktuellen Diskussion über die Schließung von weiteren Postämtern bzw. von Stellenabbau würden die Analysten weniger Bedeutung beimessen. Wichtig sei hingegen die Zusage der Politik, dass bis Mitte 2009 ein neues Postgesetz beschlossen werden solle. Und die Analysten würden glauben, dass aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage die Chancen für die Österreichische Post ganz gut stünden, dass auch ihre Interessen Berücksichtigung finden würden. Wer einen sicheren (nicht-zyklischen) Wert mit hohen Dividenden suche, sei bei der Aktie der Österreichischen Post nach Meinung der Analysten gut aufgehoben.

Das neue Kursziel der Analysten der Erste Bank beträgt nun EUR 30 (nach EUR 33), und somit bestätigen sie auch ihre Kaufempfehlung für die Österreichische Post-Aktie. (Analyse vom 21.11.2008) (21.11.2008/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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