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Wienerberger "hold"


05.12.2008
UniCredit Markets & Investment Banking

München (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking stufen die Aktie von Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) weiterhin mit "hold" ein.

Mit zunehmender Dynamik in Mittel-/Osteuropa im 3Q 2008 habe der konzernweite Umsatz ebenso wie das EBITDA der Gruppe gesteigert werden können. Wienerberger habe eine Zunahme der Umsätze um 2% im Jahresabstand auf EUR 1.927 Mio. gemeldet (die Analystenprognose: EUR 1.856 Mio.), wobei in MOE in der Periode 1-3Q 2008 10% Umsatzplus erzielt worden seien. Im 3Q 2008 allein seien es 17% gewesen, was deutlich über dem Niveau des ersten Halbjahres 2008 liege.

Der starke Zuwachs gehe nach Meinung der Analysten auch auf das relativ geringe Umsatzniveau des 3Q 2007 zurück. Das konzernweite EBITDA habe sich auf EUR 364,7 Mio. belaufen (die Analystenprognose: EUR 360,5 Mio.), was eine EBITDA-Marge von 18,9% (die Analystenprognose: 19,4%) ergeben habe. Die Abweichung gehe vor allem auf eine etwas schwächere Marge in Osteuropa zurück: 29,2% gegenüber dem Analystenprognosewert von 30,7%.

Das EBIT und der Nettogewinn seien aufgrund des höheren Anteils an Restrukturierungskosten, die im 3Q 2008 verbucht worden seien, knapp unter den Erwartungen der Analysten geblieben. Es seien Restrukturierungskosten in der Höhe von EUR 31 Mio. in die GuV aufgenommen worden (die Analysten hätten EUR 10 Mio. erwartet), wodurch das EBIT und die nachfolgenden Gewinnpositionen etwas unter die Prognosezahlen der Analysten gerutscht seien. Bereinigt um diese Differenz, wäre das EBIT sogar knapp über der Prognose gelegen.

Wienerberger werde im Jahr 2008 27 ältere Standorte schließen oder einmotten und elf Produktionslinien vorübergehend stilllegen. Außerdem sei ein Programm zur Reduktion der Gemein- und Vertriebskosten gestartet worden.

Laut Management könnte das konzernweite EBITDA gegenüber dem Vorjahr um über 15%, maximal aber 20% zurückgehen.


Das Management habe bekannt gegeben, dass Wienerberger die Kapitalinvestitionen für Erhaltung im Jahr 2009 auf EUR 80 Mio. reduzieren werde (nach EUR 100 Mio. 2008) und maximal EUR 100 Mio. für den Abschluss von Wachstumsprojekten ausgeben wolle. Das entspreche einer deutlichen Kürzung der Expansionspläne (die jüngste Prognose der Analysten für die Kapitalinvestitionen habe auf EUR 397 Mio. gelautet).

Wienerberger habe bekannt gegeben, dass für 2008 die Ausschüttung einer Dividende geplant sei, allerdings in Abhängigkeit von der Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds - was eine vorsichtigere Formulierung sei als im Halbjahresbericht, wo eine gegenüber 2007 mehr oder minder unverändert hohe Dividende - d.h. EUR 1,45/Aktie - angekündigt worden sei.

Wienerberger habe bekannt gegeben, dass man über EUR 180 Mio. Barmittel sowie nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von EUR 290 Mio. verfüge. Der Refinanzierungsbedarf betrage demnach bis Ende 2010 EUR 475 Mio.

Mit der starken Reduktion der Investitionsvorhaben bereite sich Wienerberger offensichtlich auf schwere Zeiten im Wohnbausektor vor. Die Analysten würden es für richtig halten, dass das Unternehmen auf die veränderten Marktbedingungen reagiere und sich bemühe, Liquidität zu sichern. Angesichts der neuen Vorschau von Wienerberger und der sich verschlechternden Situation wichtiger Wohnbaumärkte in Europa würdden die Analysten in erster Linie ihre Prognosen für 2009 überprüfen.

Die Analysten von UniCredit Markets & Investment Banking bleiben bei ihrer "hold"-Empfehlung für die Wienerberger-Aktie. Das Kursziel von EUR 19 werde überprüft. (Ausgabe Dezember 2008) (05.12.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte
Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes
Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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