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EVN halten


29.05.2009
Erste Bank

Wien (aktiencheck.de AG) - Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, bewertet die EVN-Aktie (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) mit dem Rating "halten".

Die von EVN präsentierten Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 seien besser als erwartet ausgefallen. Die Umsätze hätten um mehr als 18% auf EUR 1,6 Mrd. gesteigert werden können, was in erster Linie auf die erhöhten Preise für Strom und Gas und steigende Absatzmengen (vor allem in Südosteuropa) zurückzuführen gewesen sei. Beim operativen Ergebnis habe man ebenfalls zulegen können und zwar um fast 8% auf EUR 184 Mio. Das Nettoergebnis hingegen sei um 10% auf EUR 169 Mio. zurückgegangen, habe damit aber immer noch deutlich über den Analystenerwartungen gelegen.

Der Grund für den Ergebnisrückgang sei ein deutlich schwächeres Finanzergebnis gewesen, das vor allem von den deutlichen Ergebnisrückgängen der assoziierten Unternehmen ausgegangen sei (RAG: -19 Mio. Euro, BEWAG/BEGAS: -9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr). Dies habe auch nicht von einer um fast EUR 6 Mio. höheren Verbunddividende kompensiert werden können. Für das Gesamtjahr erwarte sich das Management ein gegenüber dem Vorjahr etwa gleich bleibendes operatives Ergebnis, das Nettoergebnis werde hingegen einen zweistelligen Rückgang verzeichnen.


Auch wenn die von der EVN vorgelegten Halbjahreszahlen besser gewesen seien als von den Analysten erwartet, so würden sie dennoch momentan keinen Grund sehen, ihre Schätzungen für das Gesamtjahr anzuheben (sie würden sich hier durch die unveränderte Guidance des Unternehmens bestätigt sehen). Was das Kursziel anbelange, würden sie aufgrund des gestiegenen Aktienkurses des Verbunds nun wieder ein wenig mehr Potenzial sehen als das in ihrer letzten Analyse errechnete Kursziel von EUR 13 (die EVN halte ja nach wie vor einen 12,5% Anteil am Verbund).

Mittelfristig seien die Analysten jedoch nach wie vor skeptisch. In Mazedonien gebe es unverändert viele Probleme und sie würden auch das geplante Investment in Albanien (Errichtung dreier Speicherkraftwerke zusammen mit Statkraft um EUR 950 Mio.) als äußerst riskant ansehen. Südosteuropa erziele momentan eine EBIT-Marge von weniger als 1%, was äußerst unzufriedenstellend sei. Solange die Probleme in dieser Region bestünden, werde sich an der neutralen Meinung der Analysten zur EVN-Aktie nichts ändern.

Die Empfehlung der Analysten der Erste Bank für die EVN-Aktie lautet "halten". (Analyse vom 29.05.2009) (29.05.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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